Dinamo Bukarest will sich von seinem Topstürmer Andrei Cristea trennen. Laut der rumänischen Internetplattform ‚gsp‘ will der rumänische Klub auf diese Weise seine kritische Kassenlage stabilisieren. Interessenten haben sich demnach auch schon gefunden. Neben verschiedenen Klubs aus Italien und der Ukraine soll auch Eintracht Frankfurt die Angel ausgeworfen haben.
Die Hessen haben den 26-Jährigen scheinbar erst beobachten lassen und befinden sich mittlerweile in Verhandlungen mit Bukarest. Allerdings scheinen die Parteien noch deutlich auseinander zu liegen. Frankfurt bietet 400.000 Euro für eine Leihe von sechs Monaten und würde eine weitere Million für die Festverpflichtung bezahlen. Dinamo will allerdings 2,4 Millionen für einen endgültigen Transfer.
Obwohl Cristea sicherlich eine sinnvolle Ergänzung mit 16 Toren in 29 Liga-Einsätzen für den Sturm von Trainer Michael Skibbe wäre, stellt sich die Frage nach dem Sinn eines solchen Geschäfts. Der Angreifer könnte als Ersatz für einen eventuell abwandernden Halil Altintop angedacht sein. Doch ein Leihgeschäft von nur sechs Monaten vor der Saison ist höchst ungewöhnlich. Denn normalerweise ist das Transferkonto der Klubs im Sommer wesentlich dicker als im Winter gefüllt.
Außerdem haben die Frankfurter gerade erst Theofanis Gekas verpflichtet. Somit stellt sich die Frage, ob das Interesse der Eintracht noch aktuell ist oder möglicherweise noch aus dem letzten Winter herrührt?
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David Weiss
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