Thimothée Atouba wurde beim Hamburger SV für viele Bilder berühmt. Der Kameruner beeindruckte durch seine tänzerischen Fähigkeiten ebenso wie durch seinen ausgestreckten Mittelfinger in Richtung Publikum. Nur unter Martin Jol funktionierte der Linksverteidiger zumindest die meiste Zeit so, wie man sich das an der Elbe wünschte.

Der Niederländer verließ den HSV im Sommer 2009 in Richtung Ajax Amsterdam. Atouba folgte. Sein Kontrankt in den Niederlanden endet im Sommer. Jol ist bereits seit einigen Wochen nicht mehr in der Verantwortung. Deshalb wird der 28-Jährige Ajax wohl im Sommer den Rücken kehren. „Wir warten bis zum Saisonende, um über Transfers zu sprechen“, erklärt Berater Jordan Boum dazu gegenüber unseren französischen Kollegen von Foot Mercato.

Aber klar ist, dass wir mit Vereinen aus mehreren Ländern in Kontakt stehen“, fährt der Agent fort. Die höchste deutsche Spielklasse ist darunter: „Eine Comeback in der Bundesliga wäre interessant, weil er die Liga sehr gut kennt.“ Aber nicht nur hierzulande macht man sich über Atoubas Namen Gedanken: „Timothée wird jedes Angebot genau prüfen. Wir stehen auch mit Mannschaften aus Frankreich, Spanien, Italien und Griechenland in Kontakt. Konkret ist im Moment aber noch nichts.



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