10.03.2010 - 13:30 - Tobias Feldhoff
Von 2006 bis 2007 spielte der Brasilianer Cicinho für Real Madrid. Anschließend verschlug es ihn zu AS Rom, ehe er von den Italienern zurück in die Heimat wechselte. Bis Saisonende ist der Rechtsverteidiger vom FC Sao Paulo ausgeliehen.
Bei Real hatte sich der 29-Jährige trotz großer Vorschusslorbeeren nie durchsetzen können. Die Verbitterung über sein Scheitern ist dem Spieler immer noch anzumerken. Die Schuld sucht Cicinho unter anderem bei großen Veränderungen innerhalb der Mannschaft. „Gott sei Dank bin ich nicht mehr Mitglied dieses Teams. Als ich Real verließ, haben einige mich für verrückt erklärt, aber ich wusste, was ich tat. Die Fans sind nicht das Problem, das Problem ist die Umkleidekabine. Nachdem Roberto Carlos und Ronaldo weg waren, haben die Brasilianer ihre Kraft verloren.“
Verantwortlich für die schlechte Stimmung sei vor allem Raul, der für Grüppchenbildung sorge: „Für mich ist das Raul Madrid, auch wenn ich nicht Teil davon bin.“
Verwandte Themen:
Real: Fans hieven van der Vaart in die Startelf - 10.03.2010