FC Bayern: Schweinsteiger denkt an Abschied
08.02.2010 - 14:04 - Stephan Kläsener

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Bastian Schweinsteiger spielt in dieser Saison so stark wie vielleicht noch nie. Diese Entwicklung ist untrennbar mit seiner neuen Position verbunden. Nachdem Schweinsteiger früher über die linke Außenbahn kam, spielt er seit Beginn der Ära van Gaal in der Zentrale – mit Erfolg.
Während das Spiel Schweinsteigers auf der Außenbahn noch leicht auszurechnen war und die mangelnde Grundschnelligkeit entscheidend von Nachteil war, kommen sein taktisches und technisches Geschick im zentralen Mittelfeld perfekt zum Tragen. Schweinsteiger hofft, auch von der Öffentlichkeit in Zukunft als zentrale Figur des FC Bayern wahrgenommen zu werden.
„Die Leute sehen immer noch den frechen Schweini, der nach innen dribbelt und abzieht“, sagte der 25-Jährige dem ’kicker’, „aber den Schweini gibt es nicht mehr. Für mich war es sehr gut, dass Louis van Gaal gekommen ist. Er hat meine Stärken erkannt. Seit ich in der Zentrale spiele, läuft es. Ich weiß viel mehr, wie ein Spiel läuft, wie man es zu steuern hat. Das sieht nicht immer spektakulär aus, ist aber wertvoll.“
Schweinsteiger gelingt es eindrucksvoll, die Anforderungen, die mit dieser Position einher gehen, zu erfüllen. Er ist so präsent wie noch nie, und schöpft aus seiner neuen Führungsrolle – auch als dritter Kapitän der Münchner – neues Selbstbewusstsein. Der neue Boss im zentralen Mittelfeld des FC Bayern lässt seine Zukunft offen, kann sich einen Wechsel ins Ausland durchaus vorstellen: „Ich kann nicht versprechen, dass ich hier noch zehn Jahre spiele. Ich finde es auch interessant, eine andere Mentalität kennenzulernen.“
Der 72-fache Nationalspieler stellt sogar Bedingungen an einen Verbleib. „Der FC Bayern ist ein gesunder Verein, der ganz nach oben will. Diese Entwicklung zu spüren, ist für mich entscheidend. Wenn sie immer nach oben geht, kann ich mir vorstellen, noch lange zu bleiben.“
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