08.02.2010 - 09:14 - Sebastian Koll
Die Modernisierung der SchücoArena hat Arminia Bielefeld in eine finanzielle Notlage gebracht. In der Kasse des Zweitligisten fehlen insgesamt etwa 15,5 Millionen Euro, hauptsächlich wegen falscher Kalkulationen beim Umbau des Stadions. Zur Tilgung der Verbindlichkeiten erwägt die Arminia nun den Verkauf der Spielstätte an eine Betriebsgesellschaft, denn: „Aus meiner Sicht ist es sinnvoller, über den Stadionverkauf nachzudenken, als über den Verkauf von Spielern“, zitiert ‚Transfermarkt‘ Heinz Anders, den Geschäftsführer der Arminia Bielefeld GmbH und Co. KGaA.
Ein Gutachter schätzte den Wert des Stadions auf etwa 50 Millionen Euro. Damit wäre der Klub vorerst saniert, könnte seine Schulden begleichen und wäre wieder zahlungsfähig. Ganz aus der Hand geben, wollen die Arminen die Arena allerdings nur ungern: „Es wäre ja möglich, eine Rückkaufoption zu vereinbaren“, sagte Anders.
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