Nach einem 15-minütigen Kurzeinsatz gegen Borussia Mönchengladbach (0:2) wirbelte Rabbi Matondo vom FC Schalke 04 im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen Fortuna Düsseldorf (4:1) von Beginn an.

Der 18-Jährige sorgte für ordentlich Tempo im linken offensiven Mittelfeld. Im zweiten Spielabschnitt brachte Trainer Domenico Tedesco jedoch den defensiven Mittelfeldspieler Sebastian Rudy, der für weitere defensive Stabilität sorgen sollte.

Neuer Wirbelwind auf Schalke

Schalke hat sich bekanntermaßen gegen die Verpflichtung eines teuren Mittelstürmers entschieden. Mit dem Transfer von Matondo wurde ein großes Talent an Land gezogen. Dabei ist der Waliser nicht der erste Spieler, der ohne Profieinsatz bei Manchester City in die Bundesliga gewechselt war. Jadon Sancho, Javairô Dilrosun und Pablo Maffeo machten es vor.

Matondo profitiert derweil vom verletzungsbedingten Ausfall von Alessandro Schöpf (Außenbandriss im Knie). Der Österreicher wird dem Vizemeister voraussichtlich mehrere Wochen fehlen. Im 4-2-3-1-System soll der Teenager zusammen mit Mark Uth die offensiven Außenbahn-Positionen beleben.

Pfeilschnell, trickreich und wendig

Nach seiner Ankunft auf Schalke machte schnell die Runde, dass Matondo äußerst flott auf den Beinen unterwegs ist. Gegen Düsseldorf spielte er vor allem seine enorme Geschwindigkeit im Duell mit Gegenspieler Matthias Zimmermann aus. Dabei ist der 26-jährige Zimbo alles andere als antrittsschwach.

Doch der walisische Nationalspieler kann noch viel mehr. Im Pokalspiel gegen Düsseldorf gelang es ihm in Robben-Manier, immer wieder den Abschluss zu suchen – wenn auch noch erfolglos. In seinem ersten Startelfeinsatz erwies sich der Tempodribbler als Aktivposten, der immer anspielbar war.

Freude am Spiel ersichtlich

Zusammen mit den Youngstern Weston McKennie, Suat Serdar und Ahmed Kutucu kreierte Matondo einige gefährliche Offensivaktionen. Der Flügelstürmer scheint den Königsblauen zu mehr Durchschlagskraft im Angriff zu verhelfen.

Seine Mannschaftskollegen haben ihn indes sehr gut aufgenommen. Besonders mit Angreifer Kutucu harmonierte Matondo im ersten Spielabschnitt teilweise prächtig. Obwohl beide noch für die A-Junioren spielberechtigt sind, strahlten die jeweils 18-Jährigen wahre Spielfreude auf dem Platz aus.

In München könnte Matondo am morgigen Samstagabend (18:30 Uhr) gegen den FC Bayern eine weitere Chance von Beginn an erhalten. Speziell im Spiel gegen den deutschen Rekordmeister wird er aber mehr nach hinten arbeiten müssen.