Neymar: Es wäre der größte Transfer dieses Sommers geworden, doch der FC Barcelona und Paris St. Germain fanden keinen gemeinsamen Nenner. Jegliche Ablöse- und Tauschangebote liefen ins Leere. Neymars Abschiedswunsch ist längst kein Geheimnis mehr, bei den PSG-Fans ist er in Ungnade gefallen: Auf Plakaten wurde Neymar am ersten Ligaspieltag übel beleidigt. Spanische Medien spekulieren schon jetzt, zu welchen Konditionen ein Wechsel 2020 über die Bühne gehen könnte.

Christian Eriksen: „Ich wünschte, ich könnte so entscheiden wie bei ‚Fußball Manager‘, aber leider kann ich das nicht.“ Eriksen macht keinen Hehl daraus, dass er Tottenham Hotspur in diesem Sommer gerne verlassen hätte. Letztlich ging keiner der kolportierten Interessenten (Real Madrid, Juventus Turin, Atlético Madrid) in die Offensive. Im Sommer 2020 ist der Spielmacher zum Nulltarif zu haben. Ob es schon im Winter zum Wechsel kommt? Für die Spurs die letzte Chance auf eine Ablöse.

Leroy Sané: Ein Anriss des Kreuzbandes machte dem deutschen Nationalspieler ein Strich durch die Rechnung. Der FC Bayern hatte den Weg für eine Verpflichtung schon bereitet. In der Folge des Nicht-Transfers kamen Ivan Perisic und Philippe Coutinho nach München – beide per Leihe. Gut möglich also, dass Sané im Winter oder nach der Saison noch einmal ein Thema wird.

Paul Pogba: Schon Mitte Juni kündigte der Weltmeister an: „Nach allem, was in dieser Saison passiert ist, denke ich, dass es für mich jetzt ein guter Zeitpunkt wäre, woanders eine neue Herausforderung zu suchen.“ Real Madrid galt als Topfavorit, schlug aber nicht zu. Womöglich, weil Manchester United stattliche 170 Millionen Euro forderte. Verpassen die Red Devils erneut die Champions League, wird Pogba seinen Wechselwunsch definitiv erneuern.

Bruno Fernandes: Mit 50 Scorerpunkten (32 Tore, 18 Assists) katapultierte sich der offensive Mittelfeldspieler in den Fokus der Topklubs. Real Madrid und Manchester United wurden gehandelt. Sporting Lissabon forderte 70 Millionen Euro für den Mannschaftskapitän. Legt Fernandes eine ähnliche starke Saison wie 2018/19 hin, wird der nächste Karriereschritt folgen.

Jérôme Boateng: Alle Parteien waren sich einig, doch kurz vor Ende der Transfeperiode platzte die Ausleihe zu Juventus Turin. Die Alte Dame wollte den Weltmeister als Ersatz für Giorgio Chiellini (Kreuzbandriss) holen, baut nun aber doch auf das vorhandene Personal. Ändert sich nichts an der aktuellen Innenverteidiger-Hierarchie beim FC Bayern – Süle, Hernández und Pavard haben die Nase vorn – wird ein Abschied aus München in der Zukunft wieder heiß.

Paulo Dybala: Mit Juve war sich Tottenham Hotspur einig: Für 70 Millionen Euro sollte Dybala nach London wechseln. Am englischen Deadline Day fiel der Transfer wegen zu hoher Gehaltsforderungen aber ins Wasser. Auch Paris St. Germain zeigte Interesse am Argentinier. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben? An den ersten beiden Spieltagen kam Dybala für Juve 14 Minuten zum Einsatz.