Es gibt wohl kein Zurück mehr für Granit Xhaka beim FC Arsenal. Wie FT aus dem Umfeld der Gunners erfahren hat, zeichnet sich ein Abschied im Januar ab. Dann öffnet das Transferfenster und der Schweizer kann bei einem anderen Verein unterkommen. Gespräche zwischen Xhakas Management und Arsenal-Vertretern sind noch für diese Woche anberaumt.

Wohin es den Ex-Gladbacher ziehen könnte, ist zum aktuellen Zeitpunkt allerdings noch ungewiss. Erste Vereine haben angefragt, konkrete Gespräche haben aber noch nicht stattgefunden. Zunächst einmal muss geklärt werden, welchen Preis Arsenal für seinen Kapitän a.D. aufruft. Allzu viele Vereine in Europa werden sich den 27-Jährigen aber wohl nicht leisten können. Wenngleich der englische Erstligist in Anbetracht der Umstände zu einem Preisnachlass gezwungen sein könnte.

Am heutigen Montag machten Gerüchte die Runde, dass Xhaka bereits auf Wohnungssuche in Italien sei. Ein Wechsel zum AC Mailand sei geplant, so ‚RSI‘, die italienischsprachige öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt der Schweiz. Nach FT-Infos entspricht diese Meldung aber nicht den Tatsachen. Mit Milan gab es bislang keine Gespräche – genauso wenig wie mit Newcastle United, das in englischen Medien ebenfalls gehandelt wurde.

Keine Rückendeckung von Emery

Eine Rehabilitierung beim FC Arsenal ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht mehr denkbar. Xhaka hatte sich nach seiner Auswechslung gegen Crystal Palace Ende Oktober nach wüsten Beschimpfungen mit den eigenen Fans angelegt. Coach Unai Emery entzog dem 78-fachen Nationalspieler daraufhin das Kapitänsamt.

Auch für den Kader wurde Xhaka seitdem nicht mehr nominiert. Zuletzt sagte Emery: „Ich weiß nicht, ob er wieder spielen wird. Ob er bereit ist, uns zu helfen und das Arsenal-Shirt zu verteidigen, wird die Zeit zeigen.“ Tatsächlich sieht es aber so aus, als würde Xhakas Uhr Nordlondon bald schon ablaufen.