Die Bayern sind bereit, Douglas Costa bei einem entsprechenden Angebot ziehen zu lassen, berichtete ‚Sky Sport News HDam gestrigen Donnerstag.. Auf der Liste haben den Brasilianer dem Vernehmen nach Tottenham Hotspur und Juventus Turin. FT wirft einen Blick auf die möglichen Nachfolger für den Linksaußen.

Julian Brandt (Bayer Leverkusen): Der 20-jährige DFB-Kicker ist nicht nur beim FC Bayern heiß begehrt. Auch der BVB und der FC Liverpool sind scharf auf Brandt. Eine angebliche Einigung mit den Münchnern dementierte dessen Vater kürzlich. Dennoch scheint der Rekordmeister gute Karten auf den Zuschlag zu haben. 2018 kann Brandt Bayer Leverkusen für festgeschriebene 12,5 Millionen Euro verlassen. Ein Wechsel schon in diesem Sommer käme womöglich zu früh. Brandts Leistungen waren in dieser Saison inkonstant, zudem wird Altmeister Franck Ribéry dem Jungspund nicht kampflos die Außenbahn überlassen.

Serge Gnabry (SV Werder): Gerüchte um die Bayern und den Werder-Profi kursieren schon seit dessen Wechsel im vergangenen Sommer. In seiner ersten Bundesliga-Saison überzeugte Gnabry auf Anhieb, erzielte zehn Tore in 22 Spielen. Die Ausstiegsklausel des flinken Rechtsfuß’ soll bei zehn Millionen Euro liegen. Konkretes Interesse bekundet auch die TSG Hoffenheim.

Thomas Lemar (AS Monaco): Nicht nur der BVB weiß ein Lied von den Qualitäten des Linksaußen zu singen. Drei Assists steuerte Lemar zum Champions League-Aus der Borussia bei. Insgesamt bringt es der 21-Jährige für die AS Monaco auf 25 Scorerpunkte (zwölf Tore, 13 Vorlagen) in dieser Saison. Lemar vereint technische Finesse, Dynamik und Spielintelligenz. Knackpunkt sind neben der Vertragslaufzeit (2020) die Konkurrenten der Bayern: Der FC Barcelona, Real Madrid, Manchester City, der FC Chelsea und der FC Liverpool sollen an Lemar dran sein.

Lorenzo Insigne (SSC Neapel): Angeblich haben die Münchner ein Auge auf den Italiener des SSC Neapel geworfen. Mit 14 Ligatoren und sieben Assists spielt Insigne eine starke Saison. Die Tendenz geht Stand jetzt aber eher zur Vertragsverlängerung beim Serie A-Dritten.

Alexis Sánchez (FC Arsenal): Eine Lösung, die aus mehreren Blickwinkeln sinnvoll wäre. Der Chilene hat den Anspruch, Champions League zu spielen – diese droht der FC Arsenal unter Umständen zu verpassen. Die Aussicht auf große Titel bieten die Gunners ohnehin seit langem nicht mehr. Ein Abgang ein Jahr vor Vertragsende ist also gut möglich, die Ablöse wäre darüber hinaus stemmbar. Einen Transfer innerhalb der Premier League würde Arsenal gerne vermeiden. Weiterer Bayern-Pluspunkt: Der kraftvolle Südamerikaner könnte notfalls als Lewandowski-Backup einspringen. 23 Mal füllte Sánchez die Mittelstürmer-Rolle in dieser Saison aus. Die Bilanz: 17 Tore und elf Vorlagen.