Tottenham Hotspur ist wechselhaft in die neue Saison gestartet. In der heimischen Premier League stehen beim Vizemeister bislang zwei Siege, ein Unentschieden sowie eine Niederlage zu Buche. Die Neuzugänge der Spurs spielten im bisherigen Saisonverlauf noch eine untergeordnete Rolle.

Königstransfer der Nordlondoner, die aufgrund des Umbaus der altehrwürdigen White Hart Lane im Wembley Stadium residieren, ist Davinson Sánchez. Der kolumbianische Innenverteidiger ist ein alter Bekannter von Peter Bosz. In der vergangenen Saison war der 21-Jährige unter dem neuen Trainer von Borussia Dortmund bei Ajax Amsterdam gesetzt. In den letzten Zügen des Transfermarkts schnappten sich die Spurs den Verteidiger und überwiesen 40 Millionen Euro an Ajax.

Mit dem 19-jährigen Juan Foyth stieß ein weiterer Innenverteidiger vom argentinischen Erstligisten Estudiantes zu den Londonern. Für den Perspektivspieler, der bislang noch nicht zum Einsatz kam, wurden neun Millionen Euro fällig. Für die rechte Seite der Viererkette schnappte sich Mauricio Pochettino Serge Aurier von der Verkaufsliste von Paris St. Germain. Der Ivorer schlug mit 25 Millionen Euro zu Buche. Rund 15 Millionen Euro flossen zudem an Swansea City für Sturmroutinier Fernando Llorente.

Dass die Spurs dennoch ein Transferplus von 13 Millionen Euro verbuchen konnten, liegt vor allem am Verkauf von Kyle Walker an Manchester City. 50 Millionen Euro war Pep Guardiola der 27-jährige englische Nationalspieler wert. Jeweils rund 19 Millionen Euro brachten der Wechsel des Ex-Kölners Kevin Wimmers zu Stoke City sowie der dauerhafte Transfer von Nabil Bentaleb zu Schalke 04 ein. Clinton N’Jie (Olympique Marseille) und Federico Fazio (AS Rom) spülten zusammen rund zehn Millionen Euro ein. Zudem wurde noch Ende der vergangenen Woche Vincent Janssen an Fenerbahce verliehen.

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