Das Transferfenster ist für Neven definitiv geschlossen, es wird keinen Wechsel in diesem Sommer geben.“ Mit diesen Worten lässt Frieder Gamm, Berater von Borussia Dortmunds Innenverteidiger Neven Subotic, im Gespräch mit FT unmissverständlich durchblicken, dass ein Transfer seines Klienten in diesem Sommer definitiv vom Tisch ist. Heißt im Klartext und vor dem Hintergrund des am heutigen Freitag schließenden Transferfensters in der Türkei daher auch: Kein Wechsel in die Süper Lig.

Zuvor hatten sich immer wieder Gerüchte um einen Abgang des Serben in dieser Transferperiode gerankt. Gründe dafür gab es zuhauf: Der 2018 auslaufende Vertrag und die damit letzte Möglichkeit für den BVB, noch einmal Kasse zu machen. Oder auch der harte Konkurrenzkampf in der Abwehrzentrale mit Sokratis, Marc Bartra und Co.

Angebote aus halb Europa für Subotic

Neben dem Hamburger SV und mehreren Vertretern aus der Premier League wurden auch immer wieder Klubs aus der türkischen Süper Lig mit dem 28-Jährigen in Verbindung gebracht. „Wir hatten sehr interessante Angebote aus der Bundesliga und halb Europa. Da gab es zum einen Angebote, die wir sehr gerne wahrgenommen hätten, bei denen man sich aber letztlich nicht einigen konnte. Und ebenso gab es Angebote von Vereinen, die Neven gerne unter Vertrag genommen hätten, mit denen wir uns aber nicht einig werden konnten“, bestätigt Gamm, „im Endeffekt sind wir aber zu dem Schluss gekommen, dass es für Neven die lukrativste und beste Lösung ist, bei Borussia Dortmund zu bleiben.

Auch der erhöhte Konkurrenzkampf im Abwehrzentrum der Schwarz-Gelben stelle für seinen Klienten weniger ein Problem als vielmehr eine sportliche Motivation dar. „Die sportliche Situation bezeichnet Neven als positiv krass. Alle Mitspieler sind in hervorragender Verfassung und auf einem absoluten Top-Level. Er will den sportlichen Wettkampf hier annehmen und sich durchsetzen, das hat er zuletzt klar betont“, so Gamm weiter.

Die ganz besondere Beziehung zwischen Subotic und Borussia Dortmund: Sie geht zumindest bis zum Winter in die Verlängerung. Bis dahin, so betont Gamm weiter, „müssen wir sehen, wie sich die Dinge entwickeln.“ Spätestens im Sommer 2018 dürften die Wechselspekulationen um den Dortmunder Publikumsliebling jedoch wieder an Fahrt aufnehmen.