April 2018: Zeljko Buvac beendet beim FC Liverpool „aus persönlichen Gründen“ seine Tätigkeit als Co-Trainer von Jürgen Klopp. Was zunächst nur für die restliche Saison vermutet wurde, fand nach einem Rechtsstreit mit den Reds und in der Vertragsauflösung im Januar schließlich seine Endgültigkeit. „Das Gehirn“ ist derzeit vereinslos.

Glorreiche Zusammenarbeit

Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Klopp fand ein jähes Ende. Was mit dem Aufstieg mit Mainz im Jahr 2004 begonnen hatte, feierte bei Borussia Dortmund seinen Höhepunkt. Zwei Meistertitel und ein Pokal-Triumph: Das Trainergespann brachte den BVB zurück in die Erfolgsspur. Und auch beim FC Liverpool waren die beiden auf einem guten Weg. Das Champions League-Finale gegen Real Madrid (1:3) fand im Mai 2018 dann aber bereits ohne Buvac statt.

Der beste Trainer

Doch die Qualitäten von Buvac sind international schon lange geschätzt. Nicht umsonst war der Bosnier bei Vereinen wie dem FC Arsenal, Fenerbahce oder Eintracht Frankfurt im Gespräch. Auch Klopp kam bei Buvac ins Schwärmen: „Zeljko ist ein Meister aller Trainingsformen, ich lerne jeden Tag von ihm. Er ist der beste Trainer, den ich je gesehen habe."

In den kommenden Monaten dürfte sich die Personalie Buvac wieder aufwärmen. Ein Engagement in Deutschland scheint vorstellbar, Buvac kennt die Bundesliga sehr gut. Fraglich ist, ob der 57-Jährige bereit ist, nach 17 Jahren als Assistenzcoach die Chefrolle einzunehmen. Die TSG Hoffenheim zeigte mit der Verpflichtung von Alfred Schreuder (Ajax Amsterdam), dass die Fähigkeiten von ehemaligen Co-Trainern durchaus Anerkennung finden.