Duelle der deutschen und argentinischen Nationalmannschaft versprechen in der Regel, ein schillerndes Event zu werden. Wenn am heutigen Mittwochabend die DFB-Elf auf die Albiceleste trifft, wird von dem Glanz vergangener Spiele aber eher wenig zu spüren sein. Beide Mannschaften haben sich seit dem WM-Finale 2014 fast gänzlich neu aufgestellt.

Auf deutscher Seite machen zudem einige Ausfälle Joachim Löw zu schaffen. Spieler wie Toni Kroos, Timo Werner, Ilkay Gündogan oder Jonathan Tah, für die der Bundestrainer eigentlich wichtige Rollen vorsieht, stehen nicht zur Verfügung. Folglich setzt Löw gegen Argentinien auf frisches Blut.

Zwei Spieler wissen schon seit der gestrigen Pressekonferenz, dass sie im Duell mit der Albiceleste auf dem Platz stehen werden: Luca Waldschmidt (SC Freiburg) und Niklas Stark (Hertha BSC). Auch die anderen Neulinge Nadiem Amiri (Bayer Leverkusen), Suat Serdar (Schalke 04) und Robin Koch (SC Freiburg) können sich Hoffnungen auf Einsatzzeit machen – wenn auch vermutlich nicht von Beginn an.

Albiceleste in neuem Gewand

Wie Löw treibt auch sein argentinischer Kollege Lionel Scaloni den personellen Umbruch voran. Weltfußballer Lionel Messi fehlt aufgrund einer Sperre im Aufgebot des 41-Jährigen. Auch Stars wie Sergio Agüero, Mauro Icardi, Gonzalo Higuaín und Ángel Di María sind zu Hause geblieben.

Stattdessen stehen Namen wie Wálter Kannemann (Grêmio Porto Alegre), Guido Rodríguez (CF América) oder Renzo Saravia, der bisher einmal im Kader des FC Porto stand, auf der Kaderliste. Von deutschen Klubs wurden Lucas Alario (Bayer Leverkusen), Leonardo Balerdi (BVB) und Nicólas González abgestellt. Der größte Star im Aufgebot von Scaloni ist Paulo Dybala von Juventus Turin.

Die mögliche Aufstellung der DFB-Elf