Corentin Tolisso ist der neue Rekordtransfer des FC Bayern. Für 41,5 Millionen Euro plus sechs Millionen mögliche Bonuszahlungen kommt der Franzose von Olympique Lyon. Der 22-Jährige ist bislang der Königstransfer der Münchner. Ein Ersatz für Xabi Alonso ist er aber wenn überhaupt nur bedingt.

Vielmehr weist Tolisso als torgefährlicher Mann für die Mittelfeldzentrale ähnliche Stärken auf wie Leon Goretzka. Ein echter Sechser, ein Ballverteiler vor der Abwehr, wie das baskische Metronom es war, ist der Nationalspieler Frankreichs nicht.

Daraus lässt sich schließen, dass Goretzka in diesem Sommer nicht von Schalke 04 nach München wechseln wird. Ein Wechsel dürfte vom Tisch sein. Denn wenn überhaupt holen die Bayern noch einen klassischen, defensivorientierten Sechser.

„Müssen personell etwas tun“

Passend dazu lässt sich auch eine Aussage des deutschen National- und Schalker Schlüsselspielers verstehen, dass er seine Zukunft in Gelsenkirchen sieht. „Jetzt folgt eine Saison ohne Europacup. Diesen Negativtrend müssen wir im nächsten Jahr unbedingt stoppen, da muss sich auf jeden Fall etwas ändern“, sagt der 22-Jährige der ‚Süddeutschen Zeitung‘.

Zudem identifiziert sich Mannschaftsratsmitglied Goretzka weiter mit Schalke, fordert personelle Verstärkungen: „Ich denke, da muss sich auch personell noch etwas tun, um unsere Ziele umsetzen zu können.“

Offen bleibt, ob Goretzka seinen 2018 auslaufenden Vertrag bei Königsblau verlängert, was man auf Schalke nur allzu gerne sehen würde. Die Entscheidung darüber wird aber wohl nicht vor Ende des Confed Cups fallen. Das Finale steigt am 2. Juli. Interesse zeigt laut ‚calciomercato.com‘ aktuell auch Lazio Rom. Tottenham Hotspur und der FC Arsenal gelten ebenfalls als interessiert.