Seit 2013 spielt Simon Mignolet bereits für den FC Liverpool, doch die aktuelle Saison wird für ihn wohl die letzte im Trikot der Reds sein. Der 30-Jährige hat seinen Platz im Tor endgültig an Loris Karius verloren – eine Situation, die für Mignolet untragbar ist.

Simon will mehr Spielzeit. Falls das bei Liverpool nicht möglich ist, müssen wir nachdenken“, gibt Berater Didier Frenay gegenüber FT deutlich zu verstehen. Für Mignolet komme nach Aussage des Agenten nicht nur ein weiteres Engagement in der Premier League infrage. Neben der italienischen und spanischen Liga ist auch ein Wechsel in die Bundesliga vorstellbar.

Vor allem Borussia Dortmund wurde zuletzt immer wieder mit neuen Torhütern in Verbindung gebracht. Ob der BVB auch eine Adresse für Mignolet ist, will Frenay auf Nachfrage unserer Redaktion nicht verraten. Grundsätzlich vorstellbar wäre ein Wechsel zu einem Verein dieser Größenordnung jedoch: „Am liebsten würde Simon natürlich zu einer Topadresse wechseln, er ist schließlich ein Spitzentorwart.

„Simon will wieder Spaß haben“

Um dies zu ermöglichen, wäre Mignolet auch bereit, Gehaltseinbußen hinzunehmen. „Seine Priorität ist nicht das Finanzielle, sondern die Spielzeit. Er will wieder Spaß am Fußball haben, denn der fehlte ihm zuletzt“, verrät Frenay. Der FC Augsburg, dem der Abgang von Marwin Hitz droht, ist nach FT-Informationen jedoch kein Kandidat. Konkreten Kontakt zu potenziellen Abnehmern gab es generell noch nicht.

Dies liegt auch daran, dass sich Mignolets Lager nicht in der Position sieht, auf dem Transfermarkt die Initiative zu ergreifen. „Es gibt nicht viele Vereine, die einen Torwart suchen. Wir sind davon abhängig, was andere Vereine tun. Falls ein Klub einen Torhüter verpflichtet, wird das Transferkarussell erst richtig angeschoben“, so Frenay. Für April oder Mai verspricht sich der Berater mehr Bewegung auf dem Transfermarkt. Dann könnte auch Mignolet wissen, wohin die Reise geht.