Risiko macht sich bezahlt

23 Millionen Euro legte Manager Max Eberl für Alassane Plea auf den Tisch. Trotz der Einnahmen durch den Vestergaard-Verkauf ein Wagnis für die ansonsten so bodenständige Borussia. Das Risiko machte sich bislang aber voll bezahlt. Mit seiner Wucht bringt Plea die gewünschte körperliche Komponente ins Spiel der Fohlenelf und traf in 13 Pflichtspielen bereits elfmal.

Systemwechsel

Relativ stur lief Gladbach in den vergangenen Jahren im flachen 4-4-2 auf. Im Sommer sah Dieter Hecking schließlich Grund zur Änderung und stellte auf ein 4-3-3 um. Das neue System hat Erfolg, Jonas Hofmann und Florian Neuhaus blühen als Achter auf. Tobias Strobl räumt auf der Sechs zuverlässig ab. Das Spiel der Borussia ist durch die Umstellung noch ansehnlicher geworden.

Hazard ganz der Bruder

Eden ist bereits ein absoluter Superstar. Nun schickt sich Thorgan Hazard (endlich) an, seinem Bruder nachzueifern. Seit 2014 spielte der Belgier bereits im Borussia Park, sein Talent stand nie infrage. Nun, in seiner fünften Saison explodiert Hazard aber förmlich. In 14 Spielen traf der 25-Jährige bereits elfmal. Hinzu kommen sechs Vorlagen. Und auch im Nationalteam darf er nun endlich an der Seite von Eden zaubern.

Zu Hause unschlagbar

In der vergangenen Saison war Gladbach nur Siebter in der Heimtabelle, in der aktuellen Spielzeit lassen die Rheinländer zu Hause mal so gar nichts anbrennen. Alles sechs Ligapartien im Borussia Park wurden gewonnen. Dabei gelangen im Schnitt drei Tore pro Partie und überaus souveräne Erfolge im Stile einer Spitzenmannschaft.

Keine Dreifachbelastung

Es ist ein altbekanntes Lied. Immer wieder taten sich Mannschaften in den vergangenen Jahren schwer, der Dreifachbelastung aus Bundesliga, Europacup und DFB-Pokal standzuhalten. Dieses ‚Problem‘ hat Gladbach aktuell nicht. Nach Rang neun in der Vorsaison fehlt man auf internationalem Parkett. Den größten Ausrutscher der Saison leistete man sich zudem im Pokal, als man gegen Bayer 04 mit 0:5 unter die Räder geriet.