Armin Veh rüstet den Kader des 1. FC Köln für den Gang in die zweite Liga – und das damit automatisch verbundene Saisonziel: direkter Wiederaufstieg. Dabei wäre es nicht verkehrt, den ein oder anderen Spieler im Kader zu haben, der Erfahrung im deutschen Unterhaus mitbringt.

Wie FT erfuhr, haben die Kölner die Fühler nach Kenny Redondo von Union Berlin ausgestreckt. Der 24-jährige Deutsch-Spanier blickt nicht nur auf auf 56 Zweitliga-Einsätze zurück, sondern bringt vor allem die Grundschnelligkeit mit, die Veh als Grundvoraussetzung auserkoren hat. Beim FC könnte Redondo die Kaderstelle von Leonardo Bittencourt einnehmen, der sich im Sommer wohl neu orientieren wird.

Bei Union hat Redondo eine wahre Verletzungsodyssee hinter sich. Zunächst setzte ihn eine Schultereckgelenkssprengung außer Gefecht, dann warf ihn eine Knie-Operation zurück. Erst seit rund drei Wochen ist der Linksfuß wieder einsatzfähig und fungiert seitdem als Joker.

Seit 2015 spielt Redondo für die Köpenicker. Damals war der gebürtige Münchner ablösefrei aus Unterhaching gekommen. Weil sein Vertrag 2019 ausläuft, besteht spätestens im Sommer Handlungsbedarf. Mit Köln steht ein Interessent bereit, der locker in der Lage wäre, die anfallende Ablöse zu stemmen.