Im Sommer 2017 wechselte Jetro Willems von der PSV Eindhoven an den Main. Für seine Dienste musste die Eintracht rund fünf Millionen Euro hinblättern. Anfangs noch gesetzter Stammspieler, rückte Willems mehr und mehr in den Hintergrund. Ein stark aufspielender Filip Kostic und die Verpflichtung des ehemaligen BVB-Spielers Erik Durm vertieften den Grund zu Annahme, dass Willems wohl keine Zukunft mehr in der Mainmetropole haben werde.

Nach 65 absolvierten Pflichtspielen für die Frankfurter standen alle Zeichen auf Abschied. So unterschrieb der 25-Jährige einen Einjahresvertrag auf Leihbasis bei Newcastle United, die zudem eine Kaufoption in Höhe von elf Millionen besitzen. Das Arbeitspapier bei den Hessen läuft noch bis 2021.

Gesetzter Spieler nach holprigem Start

Eine Änderung seiner Situation zeichnete sich jedoch zunächst nicht ab. Im ersten Ligaspiel gegen den FC Arsenal stand Willems lediglich 36 Minuten auf dem Rasen, in den darauffolgenden zwei Partien nicht mal eine Minute. Seitdem genießt der Niederländer wieder das Vertrauen von Newcastle-Trainer Steve Bruce, der ihn nahezu in jedem weiteren Pflichtspiel aufstellte.

Seither gilt Willems als gesetzter Spieler auf der Position des Linksverteidigers. Höhepunkt seiner bisherigen Zeit bei den Magpies ist sein Tor gegen den FC Liverpool. Auch seine Vorlage zum 1:0-Siegtreffer gegen Manchester United rechtfertigen das in ihn gesetzte Vertrauen.

Zieht Newcastledie Kaufoption?

Auch wenn sich Willems momentan zum Leistungsträger entwickelt, ist noch unklar, ob Newcastle United die Kaufoption ziehen wird. Dem aktuellen Tabellen-16. steht eine lange Saison bevor, deren Ausgang offen ist. Erst in Richtung Frühjahr wird sich wohl herauskristallisieren, wie es für die Magpies weitergeht. Und somit auch für Willems.