Mit großen Erwartungen war Thanos Petsos im Sommer von Rapid Wien zum SV Werder Bremen gewechselt. Ernüchterung stellte sich jedoch schnell ein. Nur dreimal, insgesamt 143 Minuten, stand der Deutsch-Grieche in der Hinrunde auf dem Platz. Vorläufiger Tiefpunkt war der vergangene Montag, als Werder Petsos und Janek Sternberg zur U23 verbannte. Die Reise ins Trainingslager war also ebenso gestrichen.

Eine Perspektive scheint der defensive Mittelfeldspieler an der Weser nicht mehr zu haben. Logisch, dass Bremen Petsos gerne von der Gehaltsliste streichen würde. Doch der 25-Jährige hat andere Pläne. Im Gespräch mit FT stellt sein Berater Antonio Fernandez klar, dass ein Transfer im Januar kein Thema ist: „Es ist keine schöne Situation, aber er rennt nicht weg. Im Fußball kann man natürlich nie genau wissen. Aber Stand jetzt wird es keinen Wechsel im Winter geben.

Meldungen, Petsos stehe bei Zweitligist Hannover 96 hoch im Kurs, dementiert Fernandez entschieden: „Da ist nichts dran, wir haben das selber aus dem Internet erfahren. Das ist nur ein Gerücht.“ Sein Schützling wolle definitiv in Bremen bleiben.

Klar ist aber auch, dass Petsos wieder regelmäßig spielen will. Bis 2019 läuft sein Vertrag beim SVW noch. Nach dieser Saison könnten die Karten neu gemischt werden. „Wir sind mit der aktuellen Situation nicht zufrieden. Sollte sich nichts ändern, werden wir uns im Sommer zusammenzusetzen und die Lage neu bewerten“, kündigt Fernandez an.