Das französische Milliarden-Duell

In der Ligue 1 stehen sich am heutigen Freitagabend (20:45 Uhr) der OGC Nizza und Paris St. Germain gegenüber. Für die ‚L’Équipe‘ ist das der Anlass, um einen Blick auf die beiden Vereinsbosse zu werfen. Bekanntlich wird PSG finanziell erheblich aus Katar unterstützt. Nasser Al-Khelaifi bekleidet bei den Parisern bereits seit 2011 das Amt des Präsidenten. Die Alleinherrschaft der Hauptstädter will nun ein anderer Milliardär stoppen. Jim Ratcliffe, CEO des britischen Chemieunternehmens INEOS, hat im Sommer für geschätzte 100 Millionen Euro den OGC Nizza aufgekauft. Ob seine Investitionen bereits Früchte tragen, wird sich heute Abend im Duell der beiden Finanz-Giganten zeigen.

Drei Gründe, warum Solskjaer noch im Amt ist

Wie die englische ‚Sun‘ erfahren haben will, gibt es drei Gründe, warum Manchester United trotz der sportlichen Misere an seinem Trainer festhält. Zum einen bringe Solskjaer die Disziplin zurück in die Umkleidekabine. Zum anderen sei es ein Pluspunkt, dass der ehemalige United-Spieler die Geschichte des Klubs genau kenne und respektiere. Zum dritten schreibt das Boulevardblatt, dass Solskjaer durch den Einsatz mehrerer Jugendspieler Sympathien beim stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Ed Woodward sammle, der das letzte Wort hat, was die Zukunft des Norwegers betrifft. Doch sollte sich in den nächsten Wochen nichts an der mickrigen Punkteausbeute der Red Devils ändern, werden diese Argumente Solskjaer wohl kaum retten können. Am Sonntag empfängt der Tabellenzwölfte den Spitzenreiter aus Liverpool.

Juve hofft auf die Entlassung – und Allegri

In Turin würde man sich offenbar freuen, wenn Solskjaer nicht mehr lange im Amt bliebe. Dort hofft man laut der ‚Tuttosport‘ darauf, dass der ehemalige Juve-Coach Massimiliano Allegri den Job im Old Trafford übernimmt. Nach den Berechnungen des Blattes könnte die Alte Dame rund 60 Millionen Euro daran verdienen, wenn Mario Mandzukic und Emre Can ihrem ehemaligen Trainer nach Manchester folgen würden. Durch das gesparte Gehalt der beiden Großverdiener und etwaige Ablösezahlungen dürfte man sich dann in Turin über einen winterlichen Geldregen freuen.