Spanien: „Seelenloses“ Real unter Zizou

Die spanische Presse ist bekanntlich besonders erbarmungslos, wenn die Topklubs des Landes mal nicht mit Glanz und Gloria gewinnen. Nach der 0:3-Pleite gegen Paris St. Germain bekommt Real Madrid ordentlich sein Fett weg. Die ‚Sport‘ etwa nennt die Königlichen von PSG „überfahren“. „Seelenlos“ beschreibt die ‚as‘ den gestrigen Auftritt und schreibt unter ein Bild von Trainer Zinedine Zidane: „Es ist vorbei.“ Ganz klar: Der Franzose ist angezählt.

England: Tottenhams „Harry Pain“

Ein Leid, das Mauricio Pochettino nicht mit seinem Real-Kollegen teilt. Zu viel hat der argentinische Übungsleiter bislang für Tottenham Hotspur geleistet. Was sich seine Mannschaft am gestrigen Abend leistete, ist ein 2:2 nach 2:0-Führung. Ein Ergebnis, das auch ein gewisser „Harry Pain“ mit einem verwandelten Elfmeter nicht verhindern konnte. Dieses Glanzstück eines Wortspiels entstand beim ‚Telegraph‘.

Italien: Atalantas „Albtraum-Debüt“

Schließlich wird auch in Italien fleißig über die dürftigen Champions League-Auftritte der heimischen Mannschaften gemosert. Die schlimmste Breitseite bekommt erwartungsgemäß Atalanta Bergamo ab, das sich von einem überragenden Dinamo Zagreb düpieren ließ. Die Norditaliener waren nach Einschätzung der ‚Gazzetta dello Sport‘ „schlecht wie nie“. Der ‚Corriere dello Sport‘ nennt es treffend ein „Albtraum-Debüt“.