Seit Thomas Tuchel bei Paris St. Germain ist, wird er nicht müde, einen ganz bestimmten Wunsch immer wieder zu äußern. Schon im Sommer wollte der Coach einen Nachfolger für Thiago Motta, der seine Karriere beendet hatte. Aufgrund der Richtlinien des Financial Fairplay kam aber kein neuer defensiver Mittelfeldspieler.

Holt PSG im Winter nun Verpasstes nach? Alexis Pereira hat da seine Zweifel. „Tuchel will zwar seinen Sechser, aber es gibt immer noch Adrien Rabiot, der bis 2019 unter Vertrag steht. Außerdem weiß niemand so recht, wie viel PSG in der Lage sein wird zu zahlen. Sie müssen das FFP beachten“, sagt der FT-Frankreich-Korrespondent.

Kandidaten für den Posten vor der Abwehr gibt es aber. Für Tuchel dürfte Julian Weigl immer interessant sein. Bei Borussia Dortmund machte der Trainer den heute 23-Jährigen zum Nationalspieler. Mittlerweile ist er beim BVB ins zweite Glied gerückt. Eine Reunion ist denkbar.

Drei weitere Kandidaten

Außerdem machten zuletzt Gerüchte um Fabinho von Champions League-Gegner FC Liverpool die Runde. Nachdem der Sommerneuzugang von der AS Monaco zu Saisonbeginn noch völlig außen vor war, machte er zuletzt einige Spiele. Eine Leihe mit anschließender könnte dennoch zum Thema werden.

Außerdem wurden in den vergangenen Wochen Idrissa Gueye (FC Everton) und Frenkie de Jong (Ajax Amsterdam) an der Seine gehandelt. Beide Spieler dürften im Winter aber wohl nicht zu bekommen sein. Insbesondere an de Jong sind auch zahlreiche weitere europäische Topklubs dran.