Sergio Reguilón ist die Entdeckung der bisherigen Saison bei Real Madrid. Der 22-Jährige wurde von Trainer Santiago Solari in den vergangenen sieben Pflichtspielen, La Liga und Copa del Rey inbegriffen, jeweils in die erste Elf berufen.

Reguilón mit starken Auftritten

Defensiv wie offensiv wirkt Linksverteidiger Reguilón äußerst abgezockt. Auf seiner Seite konnten im zurückliegenden Derby (3:1) die beiden Offensivakteure Ángel Correa und Antoine Griezmann von Atlético Madrid für keine allzu große Durchschlagskraft sorgen – der zwischenzeitliche Ausgleich durch Griezmann ausgenommen.

Des weiteren bringen seine Flankenläufe die gegnerischen Abwehrreihen oftmals zur Verzweiflung. Mit welchem Tempo der Linksfuß die jeweiligen Gegenspieler anläuft, sucht seinesgleichen – wie einst Marcelo. Vom Spielstil ähneln sich die beiden in dieser Hinsicht.

Zukunft von Marcelo offen

Dabei läuft Reguilón Marcelo allmählich den Rang ab. In den vergangenen fünf Ligapartien blieb der 30-jährige Marcelo viermal außen vor. Lediglich ein Kurzeinsatz gegen Espanyol Barcelona (4:2) steht für ihn zu Buche.

Und Marcelo wird auch nicht jünger. Dementsprechend häufen sich beim viermaligen Champions League-Sieger die Beschwerden. Zuletzt setzten ihn eine Muskelverletzung und ein Muskelbündelriss außer Gefecht.

Juventus mit Interesse

Vor der Saison bekundete Juventus Turin großes Interesse am Brasilianer. Und dieses ist nicht erloschen. Allerdings verlängerte Marcelo erst im September seinen Arbeitsvertrag bis ins Jahr 2022.

Zu diesem Zeitpunkt hielt noch Ex-Trainer Julien Lopetegui das Zepter bei den Königlichen in der Hand. Und Reguilón? Unter dem 52-jährigen Spanier war er ohne Aussicht auf Einsätze.

Debüt in La Furia Roja winkt

Die überzeugenden Auftritte Reguilóns sind derweil Luis Enrique nicht verborgen geblieben. Laut ‚Marca‘ plant der Trainer der spanischen Nationalmannschaft, den Youngster alsbald für seinen Kader zu nominieren.

Bleibt abzuwarten, ob der gebürtige Madrilene weiterhin auf allerhöchsten Niveau Bestleistungen abrufen kann – wie im Derby am vergangenen Samstag gegen Atlético Madrid.