Knapp 120 Millionen Euro mehr haben die Königlichen nun auf dem Konto. Und dazu jede Menge Spielraum auf dem Gehaltszettel. Beim Blick auf den Kader klafft nach dem Weggang von Cristiano Ronaldo aber eine riesengroße Lücke. Ganz zu schweigen von der Strahlkraft des Weltfußballers als Marketing-König.

Beide Rollen auf einmal könnte wohl nur ein Neymar ausfüllen. Dass Paris St. Germain den Brasilianer in diesem Sommer ziehen lässt, ist allerdings nicht abzusehen. Gleiches gilt für Kylian Mbappé. Nur wenn PSG ernsthafte Probleme mit dem Financial Fairplay bekommt, könnte einer der beiden Offensivstars zu haben sein.

Hazard träumt von Real

Heißester Kandidat auf die Nachfolge von Ronaldo bei Real ist darum Eden Hazard. Und das aus drei Gründen. Zunächst einmal ist der Belgier sportlich in der obersten Kategorie anzusiedeln. Hazard könnte den einstigen Platz von CR7 auf der linken Außenbahn übernehmen und bringt alle Voraussetzungen mit, bei Real voll einzuschlagen.

Grund zwei ist die Verfügbarkeit. Nicht nur einmal hat der 27-Jährige durchblicken lassen, dass er bei einem Angebot aus Madrid nicht absagen würde. Und weil sein Vertrag beim FC Chelsea in zwei Jahren ausläuft, wäre die Freigabe wohl nur eine Frage des Preises.

Zu guter Letzt muss man bedenken, dass Florentino Pérez eine Vorliebe für Neuzugänge hat, die bei der WM eine entscheidende Rolle gespielt haben. Mesut Özil holte er 2010, vier Jahre später folgte James Rodríguez. Ist Hazard der nächste auf der Liste? Es wäre zumindest keine riesengroße Überraschung.