Am vergangenen Freitag stand für Bastien Toma ein Freundschaftsspiel mit der schweizerischen U21 gegen Kroatien auf dem Programm. Trotz ungewohnter Rolle rechts in der Mittelfeld-Raute lieferte der 19-Jährige eine starke Partie ab. Ein Treffer und ein Assist halfen mit, dass die Schweiz am Ende mit 4:1 vom Platz ging. Toma hat die Bühne genutzt, um sich weiter in den Fokus zu spielen.

Wie Berater Michel Urscheler gegenüber FT verrät, gab es schon einige Anrufe aus Deutschland: „Verschiedene Bundesligisten haben uns kontaktiert. Konkrete Gespräche haben aber noch nicht stattgefunden. Wir wollen in Ruhe schauen, was das beste für Bastien ist.“ Dass die Bundesliga in Zukunft auf dem Karriereplan des defensiven Mittelfeldspielers steht, deutet sich an.

Die Bundesliga ist von den Stadien, von der Atmosphäre und allem drum herum eine Top-Liga. Natürlich ist das ein Ziel“, erklärt Urscheler, der einst schon am Wechsel von Ivan Rakitic zum FC Schalke beteiligt war.

Wann der nächste Karriereschritt für Toma ansteht, ist aber noch offen. Sein Vertrag in Sion läuft bis 2020, könnte sich aber in Kürze per Option um ein weiteres Jahr verlängern. Entscheidend für den Wechselzeitpunkt ist die Vertragslänge laut dem Berater aber nicht: „Es wird den Moment geben, wo wir sagen, das macht für alle Parteien Sinn. Es gab im Winter schon Möglichkeiten.“ Der bockstarke Auftritt bei der U21 könnte neuen Schwung in die Personalie bringen.