Barça wusste nichts

Der große Favorit auf die Griezmann-Verpflichtung ist der FC Barcelona, der schon im vergangenen Sommer nah dran war, den Superstar an Bord zu holen. Laut ‚Sport Bild‘ besteht Einigkeit. Von Griezmanns öffentlicher Ankündigung, Atlético zu verlassen, wusste Barça der ‚Sport‘ zufolge im Vorfeld jedoch nichts. Zudem habe es nach der Absage im Juni keine weiteren Bemühungen des Meisters gegeben, die Akte Griezmann wieder aufzuschlagen. Trotzdem könnten die Blaugrana nun „die Marktchance“ wahrnehmen. Zu einem Gehaltspoker mit anderen interessierten Vereinen wie den Bayern oder PSG sein man aber nicht bereit.

Reals Chance auf Neymar

Das PSG-Interesse wurde gestern von mehreren großen Zeitungen enthüllt. Demnach ist es sogar schon zu einem Treffen mit der Griezmann-Entourage gekommen. Die ‚as‘ sieht darin eine Chance für Real Madrid auf die Verpflichtung von Neymar. Der simple Grund: Sollte sich PSG einen neuen Superstar wie Griezmann schnappen, könnte Neymar abkömmlich sein. Zudem benötigen die Franzosen immer wieder Transfereinnahmen, um den Financial Fairplay-Richtlinien zu entsprechen. Real ist bereits seit mehreren Jahren an Neymar dran. Präsident Florentino Pérez würde nicht zögern, sollte sich eine Chance ergeben.

Fünf Nachfolger im Gespräch

Die ‚Mundo Deportivo‘ konzentriert sich derweil auf Atléticos Suche nach einem potenziellen Nachfolger für Griezmann. Dabei kommen höchst prominente Namen ins Spiel. Edinson Cavani (Paris St. Germain) und Mauro Icardi (Inter Mailand) werden schon seit geraumer Zeit im Wanda Metropolitano gehandelt. Auch Paulo Dybala (Juventus Turin) und Iago Aspas (Celta Vigo) sollen ein Thema sein. Besonders romantisch wäre die Rückkehr von Sergio Agüero (Manchester City). Schon von 2006 bis 2011 spielte der Argentinier in Madrid.