Ein halbes Jahr wird Christian Pulisic dem BVB noch erhalten bleiben. Dann geht es weiter zum FC Chelsea. Treffen wird der 20-jährige US-Amerikaner dann auf diverse Stars. Fraglich ist, ob Eden Hazard dann noch bei den Blues sein wird. Und auch ein anderer Spieler wird sich reiflich überlegen, ob es angesichts der Konkurrenz noch Sinn ergibt, in London zu bleiben.

Die Rede ist von Callum Hudson-Odoi, den der FC Bayern seit Wochen inständig umgarnt. Zwei konkrete Angebote sollen die Münchner den Engländern bereits vorgelegt haben. Das bislang letzte über rund 22 Millionen Euro wurde abgelehnt, die Forderung des FC Chelsea beläuft sich dem Vernehmen nach auf 40 Millionen.

Klares Zeichen an Hudson-Odoi

Und die Verpflichtung von Pulisic dürfte für Hudson-Odoi ein weiteres Indiz dafür gewesen sein, dass man an der Stamford Bridge nicht ausreichend auf ihn setzt. Ohnehin hielt sich Maurizio Sarris Begeisterung zuletzt in Grenzen, als er auf die Fähigkeiten des 18-jährigen Flügelstürmers angesprochen wurde: „Mit dem Ball ist er ein sehr guter Spieler, aber er muss sich im Spiel ohne Ball noch verbessern. Die defensiven Wege müssen besser werden.“

Nichtsdestotrotz bastelt Chelsea englischen Medien zufolge an einer Vertragsverlängerung mit Hudson-Odoi. Dessen Bereitschaft, sein 2020 auslaufendes Arbeitspapier zu verlängern, hielt sich aber ohnehin schon in Grenzen, sodass sich Bayerns Chancen auf den Wunschtransfer noch verbessert haben dürften. Von dem Pulisic-Deal profitiert also nicht nur das eine deutsche Spitzenteam.