Gonzalo Higuaín

Der Leihwechsel von Juventus Turin zum FC Chelsea erwies sich lange Zeit als Hängepartie. Die Blues lassen sich die Dienste von Higuaín für das kommende halbe Jahr stolze neun Millionen Euro kosten. Im Anschluss besitzt der Tabellenvierte die Möglichkeit, Higuaín für eine weitere Spielzeit zu binden. Kostenpunkt: Weitere 18 Millionen Euro. Um den inzwischen 31-Jährigen fest zu verpflichten, werden 36 Millionen Euro fällig.

Der Wunschspieler von Chelsea-Trainer Maurizio Sarri erzielte bisher zwei Tore in zwei Ligapartien. Für den Argentinier musste Álvaro Morata weichen, der beim Rivalen Atlético Madrid ebenfalls leihweise untergekommen ist.

Samir Nasri

Mit West Ham United hat ein weiterer Klub aus London einen Transfercoup gelandet – wenn auch in diesem Fall der Spieler eine Sperre abgesessen hatte. Kein geringerer als Samir Nasri streifte sich zu Jahresbeginn das Trikot der Hammers über, nachdem der Franzose immer mehr in Vergessenheit geraten war.

Umso erstaunlicher verlief sein Comeback. Gegen seinen Ex-Verein FC Arsenal (1:0) bereitete er den umjubelten Siegtreffer vor. Aktuell muss der Spielmacher mit Wadenproblemen kürzertreten.

Krzysztof Piatek

Seit Monaten befindet sich Krzysztof Piatek in bestechender Form. Weil der Pole die Klubverantwortlichen des AC Mailand in Diensten des FC Genua dermaßen überzeugt hat, wurde die Leihe von Higuaín mit Juventus Turin frühzeitig abgebrochen.

Der Klub hat mit dieser Transferentscheidung bisher alles richtig gemacht. Der zweimalige Nationalstürmer hört nicht auf zu treffen. In drei Pflichtspielen, darunter der wichtige Sieg im Viertelfinale der Coppa Italia gegen den SSC Neapel (2:0), erzielte Piatek drei Tore.

Shinjii Kagawa

Shinjii Kagawa dagegen war von einem Formhoch meilenweit entfernt. Der japanische Offensivspieler war unter Trainer Lucien Favre bei Borussia Dortmund in Ungnade gefallen. Bei Besiktas blüht der 29-Jährige wieder auf.

Neun Minuten reichten ihm, um gehörig Selbstvertrauen zu tanken. Im vergangenen Ligaspiel gegen Antalyaspor (6:2) erzielte er zwei Treffer binnen kürzester Zeit – darunter ein direkt verwandelter Freistoß. Ein Indiz dafür, dass Kagawa beim Klub vom Bosporus einiges zugetraut wird.

Mario Balotelli

Ähnlich schlecht drauf war Mario Balotelli bei seinem Ex-Verein OGC Nizza. Unter Trainer Patrick Vieira zwar für zehn Ligue 1-Begegnungen in die erste Elf berufen, hatte er in der Hinrunde das Toreschießen gänzlich verlernt.

Nach seinem ablösefreien Winterwechsel zu Konkurrent Olympique Marseille scheint der Mittelstürmer wieder zu alter Stärke zurück gefunden zu haben. Bei seinem ersten Kurzeinsatz gegen OSC Lille (1:2) war er direkt zur Stelle und erzielte den Anschlusstreffer.

Gelson Martins

Ein immens wichtiges Tor legte Gelson Martins für seinen neuen Arbeitgeber AS Monaco im Ligaspiel gegen den FC Toulouse (2:1) auf. Den umjubelten Siegtreffer durch den weiteren Neuzugang Cesc Fàbregas bereitete die Leihgabe von Atlético Madrid mustergültig vor. Der Spanier Fàbregas, der vom FC Chelsea den Weg ins Stade Louis-II gefunden hat, soll die Monegassen zusammen mit Martins aus dem Tabellenkeller führen. Dieses Projekt lässt sich gut an.