Alles dreht sich um Neymar

Auf dem Transfermarkt ist Neymar die derzeit alles dominierende Personalie. Nicht nur, weil der Brasilianer der wohl größte Star ist, der noch über die Ladentheke gehen könnte, sondern auch weil mit dem Stürmer von Paris St. Germain viele andere potenzielle Transfers verknüpft sind.

Der FC Barcelona und Real Madrid befinden sich nach wie vor im Rennen um Neymar. Beide Klubs wollen PSG einen Deal durch Tauschgeschäfte schmackhaft machen. Erst am heutigen Donnerstag berichtete die ‚L’Équipe‘, dass Real Keylor Navas, James Rodríguez und Gareth Bale samt 100 Millionen Euro anbietet – PSG lehnte ab. In Barcelona werden immer wieder Ivan Rakitic und Nélson Semedo als Tauschobjekte gehandelt.

Der Stand bei Dybala

Außenseiterchancen auf Neymar werden Juventus Turin zugesprochen. Sollten die Italiener den Zuschlag erhalten, würde wohl neben einer stattlichen Geldsumme auch Paulo Dybala vom Piemont nach Paris wechseln. Der Argentinier wurde in den vergangenen Wochen oftmals mit einem Wechsel in die Premier League in Verbindung gebracht. Seitdem das englische Transferfenster geschlossen ist, wurde es um Dybala jedoch still. Für den Linksfuß heißt es wohl: PSG oder Verbleib.

Reals Plan B

Sollte Real bei Neymar leer ausgehen, könnten die Königlichen womöglich trotzdem noch auf dem Transfermarkt aktiv werden. Gerüchte um einen neuen Mittelfeldspieler halten sich, seitdem das Wechselfenster geöffnet ist. Paul Pogba (Manchester United), Christian Eriksen (Tottenham Hotspur), Marc Roca (Espanyol Barcelona), Bruno Fernandes (Sporting Lissabon) und Donny van de Beek (Ajax Amsterdam) werden gehandelt. Wohl nur die beiden Letztgenannten könnten die Königlichen verpflichten, ohne finanziell über die Schmerzgrenze hinauszugehen.

Der Fall Icardi

Nach einer öffentlich ausgetragenen Posse um die Verlängerung seines Vertrags ist Mauro Icardi bei Inter Mailand in Ungnade gefallen. Die Nerazzurri möchten ihren einstigen Kapitän nun gerne loswerden. Die SSC Neapel würde den Argentinier auch gerne kaufen. Das Problem: Icardi möchte nur zu Juve, Juve möchte Icardi, Inter aber nicht mit Juve. Somit befinden sich die Parteien in einer Pattsituation. Vor Ablauf der Transferperiode könnte aber noch etwas passieren.

Sánchez entkommt Manchester

Die Zeit von Alexis Sánchez bei Manchester United würden beide Seiten wohl als Albtraum bezeichnen. Bald gibt es für Spieler und Verein aber offenbar Erlösung. Sánchez soll vor dem Wechsel zu Inter Mailand stehen. Mit einem Vollzug ist in Kürze zu rechnen.