Vincenzo Grifo (TSG Hoffenheim/7 Mio.)

Für den verlorenen Sohn griff der SC Freiburg im Sommer so tief in die Tasche, wie nie zuvor. Nachdem Grifo bereits die Rückrunde der vergangenen Saison auf Leihbasis im Breisgau verbrachte, machte ihn der SC mit sieben Millionen Euro zum Rekordeinkauf. Die starken Zahlen (sechs Tore, vier Vorlagen) aus dem Frühjahr, als der gebürtige Pforzheimer den SC fast im Alleingang vor dem Abstieg bewahrte, kann er in dieser Saison noch nicht bestätigen.

Nachdem er gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber aus Hoffenheim aufgrund einer Vertragsklausel zuschauen musste, durfte er in den folgenden drei Partien nur in Kurzeinsätzen sein Können unter Beweis stellen. Bisher ist Grifo noch kein Faktor im erfolgreichen Spiel der Freiburger, doch Christian Streich wird in den kommenden Wochen sicherlich häufiger auf seinen Lieblingsschüler setzen.
Note: 3,5

Woo-yeong Jeong (FC Bayern München II/4,5 Mio.)

In der vergangenen Spielzeit hatte der Südkoreaner großen Anteil am Drittliga-Aufstieg der zweiten Mannschaft des FC Bayern. In 29 Regionalliga-Spielen erzielte der Flügelspieler 13 Tore und bereitete zudem sechs weitere vor. In der Elf von Niko Kovac konnte der Flügelspieler zudem erste Profiluft schnappen. Sowohl in der Bundesliga als auch in der Champions League durfte Jeong einmal ran.

Beim SC Freiburg wartet der 20-Jährige aber noch auf seinen ersten Bundesliga-Einsatz. Derzeit muss sich Jeong über die zweite Mannschaft für höhere Aufgaben empfehlen. SCF-Sportdirektor Klemens Hartenbach erklärte im ‚kicker‘, warum es für den Junioren-Nationalspieler bisher noch nicht bei den Profis gereicht hat. Jeong habe noch körperliche Defizite. Der Youngster müsse bei „Physis und Robustheit, insbesondere bei der Balleroberung noch zulegen“, wird der 55-Jährige zitiert und fordert: „Er muss versuchen, sich die Körperlichkeit zu erarbeiten.“
Note: Ohne Bewertung

Jonathan Schmid (FC Augsburg/4 Mio.)

Seit seiner Ankunft ist Schmid, der bereits zwischen 2008 und 2015 das Trikot des SC getragen hatte, auf der rechten Seite gesetzt. Der Franzose stand bislang in allen Pflichtspielen von Beginn an auf dem Platz und steuerte in der Bundesliga zwei Tore und eine Vorlage zum Erfolg der Freiburger bei. Die Verantwortlichen beim SC dürften sich angesichts der starken Leistungen des Rückkehrers freuen, den 29-Jährigen für vergleichsweise kleines Geld zurück an die Dreisam gelockt zu haben.
Note: 1,5

Chang-hun Kwon (FCO Dijon/3 Mio.)

Der Start in die Saison lief für den zweiten Südkoreaner im Kader des SC eigentlich perfekt ab. Am zweiten Spieltag feierte der 25-Jährige sein Bundesliga-Debüt und erzielte auch gleich sein erstes Tor. Danach reichte es für den dribbelstarken Linksfuß aber nur noch zu einem Einsatz bei der einzigen Saisonniederlage gegen Köln. Derzeit ist es für den Südkoreaner schwer, seinen Platz in der Startelf zu finden. Angesichts des Freiburger Erfolgs und des bärenstarken Christian Günter muss sich Kwon also vorerst mit einem Bankplatz anfreunden. Das Kraftpaket bringt aber alle Tugenden mit, um bei Trainer Christian Streich auf dem Zettel zu stehen.
Note: 3

Gian-Luca Itter (VfL Wolfsburg/2,5 Mio.)

Noch mehr als Kwon muss sich Luca Itter derzeit anstrengen, um sich für einen Einsatz in der Bundesliga zu empfehlen. Auch er kann auf der Linksverteidiger-Position derzeit nichts gegen Günter ausrichten, der in der Form seines Lebens ist. In der laufenden Saison stand Itter bislang viermal für die zweite Mannschaft in der Regionalliga auf dem Platz. Nur über diesen Weg wird sich der Youngster für Bundesliga-Einsätze qualifizieren können.
Note: Ohne Bewertung

Transferzeugnis Borussia Dortmund

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