Alisson (AS Rom/62,5 Millionen Euro)

Mit Alisson sicherten sich die Reds im Sommer den wohl begehrtesten Torhüter auf dem Markt. Der Brasilianer kam für die zwischenzeitliche Rekordablöse von 62,5 Millionen Euro von der AS Rom aus Italien und wurde auf Anhieb die neue Nummer eins unter Jürgen Klopp. Einen haarsträubenden Fehler mal ausgenommen ist er eine Steigerung zu Loris Karius und Simon Mignolet. Mit Alissons Ankunft endete das Kapital Liverpool für Karius zumindest vorübergehend – der ehemalige Mainzer Schlussmann verließ den Klub auf Leihbasis in Richtung Besiktas.
Note: 2,5

Naby Keïta (RB Leipzig/60 Millionen Euro)

Nachdem der FC Liverpool bereits im Vorjahr eine Vereinbarung über einen Keïta-Transfer mit Leipzig getroffen hatte, wechselte der Guineer schließlich in diesem Sommer für 60 Millionen Euro an die Anfield Road. Bei seinem neuen Arbeitgeber hatte der Ballverteiler keine großen Anpassungsschwierigkeiten. Unter Klopp gehört der 23-Jährige seitdem regelmäßig zum Stammpersonal und hat die Nase klar vorn gegenüber dem anderen Neuzugang Fabinho.
Note: 2,5

Xherdan Shaqiri (Stoke City/14,7 Millionen Euro)

Der ehemalige Bayern-Profi heuerte im Sommer ebenfalls an der Anfield Road an, nachdem er mit Stoke City aus der Premier League abgestiegen war. 14,7 Millionen Euro ließen sich die Reds die Dienste des Schweizer Nationalspielers kosten. Unter Jürgen Klopp kommt der quirlige Flügelspieler in der laufenden Saison meist in der zweiten Halbzeit als Einwechselspieler zum Einsatz und konnte dabei bereits mehrfach gute Akzente setzen.
Note: 3

Fabinho (AS Monaco/45 Millionen Euro)

Für das zentrale defensive Mittelfeld verpflichtete der LFC Alisson-Landsmann Fabinho. Der ehemalige Leistungsträger und Vizekapitän der AS Monaco hat mit seinen 24 Jahren zweifellos eine große Zukunft vor sich, konnte unter Klopp bislang allerdings noch nicht überzeugen. In der aktuellen Saison sitzt der Mittelfeldstratege zumeist nur auf der Ersatzbank. Angesichts des Preises erfüllt Fabinho die Erwartungen bislang nicht. Auf der anderen Seite sei an Ilkay Gündogan erinnert, der beim BVB einst auch eine längere Anlaufzeit unter Klopp benötigt hatte und sich dann zum absoluten Leader aufschwang.
Note: 4,5

Fazit

Der FC Liverpool hat in diesem Sommer zwar stolze 180 Millionen Euro ausgegeben, dafür im Gegenzug aber auch enorm an Qualität gewonnen. Sowohl in der Breite als auch in der Tiefe wurde der Kader zielführend verbessert, dazu sind alle Neuzugänge noch jung und haben ihre beste Zeit noch vor sich. Abgesehen von Fabinho sind die Neuen schon jetzt wichtig für das System Klopp.

Autor: Tim Vrastil

Weitere Transferzeugnisse

Borussia Dortmund

Bayer Leverkusen

Schalke 04

Borussia Mönchengladbach