Die Mechanismen des Geschäfts haben Hannover 96 erreicht. Nach der Auftaktpleite vom Wochenende und der enttäuschenden Hinrunde haben die Niedersachsen die Konsequenzen gezogen und Cheftrainer Andreas Bergmann gefeuert.
Manager Jörg Schmadtke erklärte gegenüber der ‚Bild‘: „Wir hatten nicht mehr das Gefühl, dass Andreas Bergmann der Mannschaft die nötigen Impulse für den Verbleib in der Bundesliga geben kann.“ Es ist bereits der zweite Trainerwechsel in der laufenden Saison. Bereits nach dem zweiten Spieltag war Andreas Hecking zurückgetreten.
Bergmanns Statistik zeigt die Geschichte eines glücklosen Trainers: Nur vier Siege in 16 Partien. Vom Schock des Robert Enke-Selbstmordes hat sich der Verein bis heute nicht frei machen können. Die Folgen können aber kaum dem Trainer angelastet werden. Trotzdem sucht der Verein mehr denn je den Weg zurück in die Normalität. Ein neuer, unbelasteter Trainer ist ein weiterer Schritt in diese Richtung.
Der frische Mann soll den Worten von Jörg Schmadtke zufolge bald kommen: „Wir werden versuchen, kurzfristig eine Nachfolgelösung zu präsentieren.“ Als Kandidaten gelten St. Paulis Holger Stanislawski und Mirko Slomka. Der ehemalige Schalke-Trainer scheint ein heißer Tipp zu sein, hat er doch eine Hannoveraner Vergangenheit und wäre auch kurzfristig verfügbar.
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David Weiss
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