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Hertha BSC: Preisverfall des Tafelsilbers

> 08.02.2010 - 08:05 - Stephan Kläsener

Hertha BSC: Preisverfall des Tafelsilbers
©Teamshoot

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Hertha BSC Berlin schlittert derzeit unaufhaltsam dem Abstieg entgegen. Sorgen machen jedoch nicht nur die sportlichen Darbietungen der Spieler auf dem Platz sondern auch der Heilungsprozess von Gojko Kacar abseits des Spielfeldes.

Der Topstar der vergangenen Saison kommt in dieser Saison kaum zum Zuge, absolvierte lediglich zwölf von 21 möglichen Bundesligaspielen, ließ bei seinen wenigen Einsätzen die ihn auszeichnende Dynamik vermissen. Aufgrund seiner Knieprobleme kam der Serbe zuletzt am 16. Dezember zum Einsatz, derzeit wird sein Comeback von Spiel zu Spiel verschoben.

Kacars Fehlen ist für die Hertha sowohl aus sportlichen aber vor allem auch wirtschaftlichen Gründen verhängnisvoll. Sollte man die Klasse nicht halten können, wird man die wertvollsten Spieler verkaufen müssen. Ein Verkauf Kacars hätte noch im Sommer um die zehn Millionen Euro eingebracht, vor allem der AC Florenz und Manchester United zeigten sich interessiert.

Mittlerweile ist Kacars Wert aufgrund des fortwährenden Verletzungspechs und der daraus resultierenden Formschwäche auf einen Bruchteil dessen geschwunden. Hertha Coach Friedhelm Funkel weiß, wie wichtig eine Rückkehr seines Antreibers für die Hertha ist – sowohl sportlich als auch wirtschaftlich: „Gojko muss gesund werden, richtig trainieren und angreifen. Er muss sich einen Platz wie jeder andere auch erkämpfen“, so Funkel zur ‚BZ’.



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