Schon in diesem Sommer hatten die meisten Experten mit dem Wechsel von Zakaria Bakkali gerechnet. Insbesondere Klubs aus der Premier League hatten die Fühler nach dem belgischen Ausnahmetalent ausgestreckt, aber auch Eintracht Frankfurt wurde in niederländischen Medien als Interessent genannt. Doch am Ende blieb Bakkali bei der PSV Eindhoven – und das, obwohl sein Vertrag im kommenden Sommer ausläuft.

Eindhoven droht das Lewandowski-Szenario

Derzeit macht alles den Anschein, als hätte sich die PSV verspekuliert. Eigentlich war man bei den Niederländern davon ausgegangen, Bakkali doch noch von einer Vertragsverlängerung überzeugen zu können. Doch das Unterfangen ist gescheitert. „Das ist natürlich schlecht für den Klub“, räumt Eindhovens Sportdirektor Marcel Brands gegenüber ‚De Telegraaf‘ ein, „aber noch schlechter ist es für den Spieler selbst. Es ist eine Schande, dass ein Spieler mit diesem Talent nicht den richtigen Weg gehen möchte.“

Geschlagene acht Monate lang hatte der ehemalige Philips-Werksverein mit Bakkali über einen neuen Kontrakt verhandelt. Doch dem dribbelstarken Außenstürmer haben laut Brands die ausländischen Klubs den Kopf verdreht: „Das Problem ist, dass Zakaria von allem und jedem um ihn herum beeinflusst wird.“

Wechsel steht an

Klar ist: Spätestens im kommenden Sommer wird der Youngster den Weg in die weite Fußballwelt gehen. Möglicherweise sogar schon im Winter, falls die PSV noch Ablöse kassieren will. Dann warten Klubs wie der FC Arsenal, Manchester United oder FC Chelsea. Aber wer weiß – vielleicht will Bakkali ja doch einen Zwischenschritt gehen und bei einem guten Bundesliga-Klub anheuern. Interessenten gäbe es sicherlich zuhauf.