Bayer Leverkusen schaltet sich ins Rennen um Leon Bailey vom KRC Genk ein. Nach Informationen der belgischen Tageszeitung ‚Het Laatste Nieuws‘ hat es bereits eine Kontaktaufnahme zwischen Baileys Berater und den Rheinländern gegeben. Auch der SSC Neapel, OGC Nizza und Stoke City haben demzufolge angeklopft. Dem Premier League-Vertreter soll Genk mitgeteilt haben, dass man mindestens 19 Millionen Euro für den Jamaikaner fordert.

Das Interesse zahlreicher Topklubs an Bailey – auch der FC Bayern wurde schon genannt – kommt nicht von ungefähr. Mit gerade einmal 19 Jahren zählt der Außenstürmer, der sowohl über den linken als auch über den rechten Flügel wirbeln kann, zu den Säulen seines Klubs. 27 Pflichtspiele hat er in dieser Saison für Genk bestritten. Dabei gelangen Bailey acht Tore und ebenso viele Vorlagen.

In Leverkusen wäre ein Transfer des Hochbegabten vor allem dann sinnvoll, falls Julian Brandt seine Zelte abbrechen sollte. Der Nationalspieler wurde in der Vergangenheit vermehrt mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Der Werksklub macht aber noch keine Anstalten, Brandt von der Leine zu lassen, will mit dem 20-Jährigen verlängern. Zum Problem könnte seine Ausstiegsklausel werden, die ihm laut verschiedenen Medienberichten im Jahr 2018 einen Wechsel zwischen 12,5 und 20 Millionen Euro ermöglichen soll.

FT-Meinung: In der belgischen Liga spielt der technisch versierte Bailey die gegnerischen Abwehrreihen mit seinen Tempodribblings regelmäßig schwindelig. Trotz beeindruckender Auftritte auch in der Europa League muss Bailey seine Klasse auf höchstem internationalem Niveau aber noch unter Beweis stellen. Die Grundlagen, den nächsten Schritt zu gehen, hat der hochtalentierte Linksfuß aber zweifellos. Vielleicht in Leverkusen?