Der RSC Anderlecht steht kurz vor dem 34. Meistertitel in der belgischen Jupiler Pro League. Nach 30 Spieltagen führt man mit 61 Punkten die Tabelle an. Und auch in den aktuellen Playoffs, in denen die ersten sechs Mannschaften der Liga den Meistertitel und die europäischen Startplätze ausfechten, läuft es für den Royal Sporting Club nach vier Siegen, zwei Unentschieden und einer Niederlage rund.

Maßgeblichen Anteil am Höhenflug des belgischen Rekordmeisters hat ohne Frage Ausnahmetalent Youri Tielemans. 18 Tore sowie 15 Vorlagen stehen wettbewerbsübergreifend für den 20-jährigen Mittelfeld-Diamanten bislang zu Buche. Schon lange ranken sich die Wechselgerüchte um den Youngster zu einer Topadresse im europäischen Fußball. Ob Manchester United, der FC Chelsea, Atlético Madrid oder auch die Borussia aus Dortmund oder Mönchengladbach – sie alle hatten das Mittelfeldass auf ihrer Einkaufsliste. Das Rennen hat nun aber offenbar die AS Monaco gemacht.

25 Millionen für den Bakayoko-Ersatz

Wie die belgische Zeitung ‚La Capitale‘ verlauten lässt, ist der Deal zwischen den Monegassen und dem zentralen Mittelfeldspieler in trockenen Tüchern. Demnach überweist der designierte Champions League Halbfinalist 25 Millionen Euro in die belgische Hauptstadt. Entschließt sich das Team aus dem Fürstentum, Tielemans künftig weiterzuverkaufen, haben sich die Belgier dem Blatt zu Folge weiterhin eine Beteiligung in Höhe von zehn Prozent am Veräußerungspreis gesichert.

Der belgische Nationalspieler wiederum erhalte im Stadtstaat einen Fünfjahresvertrag mit einem Jahressalär von knapp unter zwei Millionen Euro netto. Beim aktuellen Tabellenführer der Ligue 1 sieht man in Tielemans den geeigneten Nachfolger für Tiemoué Bakayoko, den es aller Voraussicht nach in die Premier League ziehen wird. Manchester United sowie der FC Chelsea gelten als heißeste Kandidaten auf eine Verpflichtung des 22-Jährigen.

Fast fixFT-Meinung: Dass Youri Tielemans irgendwann den Schritt zu einem Klub aus Europas Elite wagen würde, war so sicher wie das Amen in der Kirche. Ein Schritt zur AS Monaco ergibt in vielerlei Hinsicht Sinn. Zum einen suchen die Monegassen adäquaten Ersatz für den abwanderungswilligen Bakayoko. Zum anderen sind Spieler wie ebenjener Bakayoko, Kylian Mbappé und Co. fabelhafte Belege dafür, welch eine beeindruckende sportliche Entwicklung junge Talente im Fürstentum nehmen können.