Einmal mehr lockt ein Talent von Benfica Lissabon die internationalen Scouts ins Estádio da Luz. Franco Cervi ruft die Späher auf den Plan – auch aus der Bundesliga, wie dessen Berater Fabio Soldini bei ‚Rádio Rivadavia AM 630‘ bestätigt.

Nächsten Monat werde ich auf Reise gehen, weil Benfica ein Champions League-Spiel hat. Ich habe sehr viele Meetings auf dem Plan – es geht nicht nur um Deutschland, sondern auch um weitere europäische Vereine“, so der Agent, der nicht näher kommentieren will, um welche Klubs es sich handelt.

Benfica nutzten in der Vergangenheit schon etliche andere Topspieler für ihren Sprung in die Beletage des europäischen Fußballs. Die Ausbildung beim portugiesischen Rekordmeister genossen unter anderem Renato Sanches, Jan Oblak, Gonçalo Guedes, für den PSG kürzlich 30 Millionen Euro auf den Tisch legte, und auch Ángel Di María.

Parallelen zu Di María

Wie Landsmann Cervi machte auch der argentinische Flügelstürmer seine ersten Schritte bei CA Rosario, ehe es über Benfica im Jahr 2010 für 33 Millionen zu Real Madrid ging. Viel günstiger wäre wohl auch Cervi nicht zu haben.

Bis 2022 ist der Linksfuß noch an Lissabon gebunden. Der schnelle und dynamische Außenstürmer, der auch in der Zentrale Stärken hat, kommt in der laufenden Saison – seiner ersten für Benfica – wettbewerbsübergreifend zu zehn Scorerpunkten (sechs Tore, vier Assists).

Ob der 22-Jährige schon im Sommer den Schritt wagt, es seinen prominenten Vorgängern gleichzutun oder er die Spielpraxis auf der iberischen Halbinsel auskostet, wird sich zeigen. Früher oder später wird aber auch Cervi alles daran setzen, eine Weltkarriere einzuschlagen – mit dem Rückenwind der Benfica-Schule und dem Vorbild Di María als Motivationsspritze.