Der siebte Sieg im siebten Spiel unter der Regie des neu verpflichteten Trainers Bruno Lage. Der Portugiese hat die Qual der Wahl. Sein Kader ist bestückt mit Talenten, die sich zusammen mit erfahrenen Spielern perfekt zu einer funktionierenden Mannschaft formiert haben. Benfica sendet ein klares Zeichen in Richtung Konkurrenz und ist weiter ein ganz heißer Titelanwärter.

Zukünftige Weltstars

Mit João Félix (19 Jahre, ST), Gedson Fernandes (20, ZM), Alejandro Grimaldo (23, LV) und Rúben Dias (21, IV) haben die Portugiesen Talente in ihren Reihen, die medial schon mit fast jedem Topklub in Verbindung gebracht wurden. Ihnen allen wird eine große Zukunft vorausgesagt. Gerade Félix stand zuletzt vermehrt im Fokus eines möglichen Wechsels. Wie der ‚Daily Mirror‘ berichtet, sollen die Premier League-Klubs Wolverhampton Wanderers und FC Liverpool großes Interesse am 19-Jährigen bekundet haben.

Erfahrene Leader

Doch neben all den Talenten gehören erfahrenere Spieler genauso zum Erfolgsrezept von Benfica. Mit Jardel (32, IV), Ljubomir Fejsa (30, ZDM), Eduardo Salvio (28, LA) und Jonas (34, ST) haben die Aguias sowohl in der Defensive als auch in der Offensive Führungsspieler, die dem Verein schon über Jahre hinweg treu sind. Jardel und Salvio sind dabei besonders hervorzuheben. Beide identifizieren sich voll mit dem Klub und kommen zusammen auf über 500 Einsätze für den portugiesischen Rekordmeister.

Talentschmiede Benfica

Immer wieder werden schon Benficas Jugendspieler mit millionenschweren Wechseln in Verbindung gebracht. Jüngstes Beispiel: Umaro Embaló. Der mittlerweile 17-Jährige spielte sich vergangenes Jahr in den Fokus von RB Leipzig. Die Leipziger waren bereit, 15 Millionen Euro hinzublättern. Doch der Deal kam am Ende aufgrund von Unstimmigkeiten mit dem Berater nicht zustande.

Bei dem Kader und den Möglichkeiten, die Benfica hat, kommt wohl jeder Fußballfan ins Schwärmen. Ausnahmetalente schießen wie Pilze aus dem Boden und dürften zukünftig für weitere Millionen auf dem Konto der Portugiesen sorgen. Denn sobald das Transferfenster im Sommer öffnet, dürften die Interessenten wieder Schlange stehen.