In Spanien besitzt jeder Spieler eine Ausstiegsklausel. Will ein Verein auf Nummer sicher gehen und die festgeschriebene Ablöse besonders hoch ansetzen, lässt sich der Profi das teuer bezahlen. Seit dem Transfer von Neymar im vergangenen Sommer scheint aber keine Klausel unter 250 Millionen Euro mehr bombensicher zu sein. Beispiel gefällig?

Wie die spanische Zeitung ‚as‘ berichtet, hat Paris St. Germain den nächsten Topspieler im Auge, der zum Festpreis zu haben ist. Die Franzosen suchen einen zentralen Mittelfeldspieler, der dem Gegner zuverlässig den Ball abjagt. PSG will im Sommer einen Versuch wagen, den Brasilianer Casemiro von Real loszueisen.

Der 26-Jährige ist das Herzstück im Mittelfeld der Königlichen. Und er ist für 200 Millionen Euro zu haben. Ob Paris eine solche Zahlung tätigen könnte, ohne Probleme mit dem Financial-Fairplay zu bekommen, ist allerdings fraglich.

Die ‚as‘ bringt daher ein mögliches Tauschgeschäft ins Spiel. Schließlich würde Real seine Offensive nur zu gerne mit Neymar verstärken. In Paris mehren sich ohnehin die Stimmen, wonach der egoistische Ballkünstler dem Verein mit seinen Eskapaden mehr schade als nutze. Sportdirektor Antero Henrique, der Casemiro einst schon zum FC Porto holte, soll den Deal möglich machen.

WunschdenkenFT-Meinung: Casemiro war in den vergangenen Spielzeiten einer der Schlüsselspieler für die großen Erfolge der Madrilenen. Real wird alles geben, um ihn nicht zu verlieren. Gut möglich, dass das vermeintliche Interesse aus Paris eine Gehaltserhöhung für Casemiro und eine angehobene Ausstiegsklausel zur Folge hat.