Wo man am meisten drauf erpicht, grad das bekommt man meistens nicht.“ So sagte es schon Wilhelm Busch und auch Neymar kann mittlerweile ein Lied von dieser Problematik singen. Denn der Brasilianer wäre zu gerne zum FC Barcelona zurückgekehrt. Stattdessen muss er sich nun am kommenden Wochenende den wütenden Fans von Paris St. Germain stellen.

Am Samstag kommt Racing Straßburg in den Prinzenpark und Thomas Tuchel wird Neymar wohl von Beginn an bringen. Um die Stimmung zumindest ein wenig zu entschärfen, suchten PSG-Verantwortliche kürzlich das Gespräch mit den Ultras. Nun hofft man, dass den höchst wechselwilligen Offensivkünstler zumindest eine einigermaßen neutrale Begrüßung erwartet.

Der Drops mit dem FC Barcelona ist derweil aber noch lange nicht gelutscht. Immer wieder wird von verschiedenen Seiten Öl ins Feuer gegossen. So sagte Neymar senior am Wochenende bei einer Veranstaltung laut ‚Fox Sports‘: „Die Verhandlungen zwischen den Vereinen sind nicht beendet.“

Barcelona bleibt dran

Barça-Vorstandsmitglied Javier Bordas unterstreicht derweil gegenüber der ‚as‘ die Ambitionen des FC Barcelona: „Solange er zurückkommen möchte, werden wir alles tun, um ihn zu bekommen.“ Ein Transfer müsse aber „wirtschaftlich realisierbar“ sein.

Und weiter: „Wir werden sehen. In der Welt des Fußballs ändert sich alles schnell, aber Neymar ist Neymar. Dieser Fall ist besonders. Er ist ein außergewöhnlicher Spieler, der zu Barça zurückkommen will. Er hat sich in Paris nicht eingelebt, dorthin zu gehen, war ein Fehler. Er hat das selbst eingesehen.“

Klar ist: PSG helfen Aussagen dieser Art nicht, um die Stimmung gegenüber Neymar in Paris zu verbessern. Man darf gespannt sein, wie der 27-Jährige am Samstag von den Fans empfangen wird. Alles andere als ein Pfeifkonzert wäre eine Überraschung.