Die AS Monaco hat im Poker um Kylian Mbappé offenbar einen entscheidenden Schritt zurück gemacht. Laut dem französischen ‚Journal du Dimanche‘ lehnen die Monegassen einen Wechsel innerhalb der Ligue 1 zu Paris St. Germain nun nicht mehr kategorisch ab. Damit bestätigt der Bericht indirekt eine Meldung der katalanischen ‚Mundo Deportivo‘, die erst gestern angekündigt hatte, dass der Deal nächste Woche über die Bühne gehen wird.

Ganz so weit ist es laut ‚JDD‘ allerdings noch nicht. Zwischen den beiden Klubs gehe es nach wie vor um die genaue Gestaltung des Transfers. Im Raum stehen 180 Millionen Euro in Form einer sogenannten Sockelablöse. Dank erfolgsabhängiger Boni könnte die Summe auf über 200 Millionen Euro anwachsen. Mbappé soll bei PSG einen Fünfjahresvertrag unterschreiben und künftig 18 Millionen Euro Jahresgehalt einstreichen.

Ursprünglich hatte Monaco vorgesehen, den Shootingstar an Real Madrid und nicht innerhalb Frankreichs an einen direkten Konkurrenten zu verkaufen. Nachdem sich Mbappé selbst mit den Parisern einig war, lenkte ASM jedoch recht schnell ein – wohl wissend, dass man es nach dem Aderlass in diesem Sommer ohnehin nicht mit PSG aufnehmen kann.

Heißes ThemaFT-Meinung: Paris stößt dank frischer Scheich-Millionen in diesem Sommer in komplett neue finanzielle Gefilde vor. Ob das mit dem Financial Fairplay vereinbar ist, steht auf einem anderen Blatt und wird vermutlich erst in fernerer Zukunft endgültig geklärt. Über 400 Millionen Euro gibt PSG für zwei Spieler aus – einige Stars werden im Gegenzug noch den Hut nehmen.