237 Millionen Euro hat der FC Barcelona in diesem Sommer bereits in Neuzugänge investiert. Dass auch noch Neymar zu finanzieren ist, erscheint mit Blick auf das Financial Fairplay kaum vorstellbar – auch, wenn der Brasilianer unbedingt ins Camp Nou zurückkehren will.

Laut der ‚Mundo Deportivo‘ schaut sich Neymar nun nach Alternativen um. Bei Paris St. Germain will er schließlich auf keinen Fall bleiben. Der katalanischen Sporttageszeitung zufolge spielt sogar der FC Bayern eine Rolle in den Überlegungen des Linksaußen.

Zwar entspreche der deutsche Meister „nicht ganz seinen Vorlieben“ – die Möglichkeit, der Star bei einem „historischen Verein“ wie den Bayern zu sein, reize Neymar aber durchaus. Dass der Superstar tatsächlich in München landet, ist jedoch unwahrscheinlich. Auch wenn die Bayern dringend einen Flügelspieler brauchen.

Götze statt Neymar

2013 wollte Pep Guardiola Neymar vom FC Santos zum FCB holen, die Vereinsspitze verpflichtete stattdessen aber Mario Götze. Im Dezember 2017 sagte Präsident Uli Hoeneß schließlich, er finde Neymar „übrigens gar nicht so gut“. Dass er eineinhalb Jahre später um die 200 Millionen Euro für denselben Spieler lockermacht, ist also ausgeschlossen.

Wahrscheinlicher sind da schon die Optionen Real Madrid und Juventus Turin, die die ‚Mundo Deportivo‘ ebenfalls ins Spiel bringt. Die Idee Manchester United habe Neymar dagegen verworfen, weil die Red Devils in der kommenden Spielzeit nicht in der Champions League vertreten sein werden. Wunschziel bleibt aber Barça.