Paris St. Germain steht in der Ligue 1 momentan nur auf Platz drei. Zu wenig für die Ambitionen des aktuellen Meisters und Pokalsiegers. Immerhin schaffte der Scheich-Klub in der Champions League den Sprung ins Achtelfinale, mit dem FC Chelsea ein starker Gegner wartet. Weil nun auch noch Edinson Cavani und Ezequiel Lavezzi Ärger machen, könnte sich im Kader von PSG einiges tun. „Hier wird es sicherlich Bewegung geben“, kündigt Trainer Laurent Blanc auf einer Pressekonferenz bereits an.

Cavani und Lavezzi könnten gehen

Die beiden Stars Cavani und Lavezzi stehen bei dem Haupstadt-Klub vor dem Aus. Coach Blanc ist stinksauer, weil die beiden Offensivspieler mehrere Tage zu spät aus dem Urlaub zurückgekehrt sind. Als Konsequenz wurden die beiden Übeltäter mit einer saftigen Geldstrafe belegt und für zwei Spiele suspendiert. Es könnte aber noch schlimmer kommen: Womöglich müssen die beiden Stürmer den Verein sogar verlassen.

Sollte es wirklich so kommen, müssten natürlich neue Spieler für die Offensive her. Schon vor einigen Tagen wurde bekannt, dass der Kevin de Bruyne in den Fokus des Haupstadtklubs gerückt ist. In der Hinrunde hat der Belgier beim VfL Wolfsburg absolut überzeugt. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass die ‚Wölfe‘ ihren besten Spieler schon im Winter ziehen lassen: „Einen Anruf wegen Kevin kann man sich sparen“, ließ Aufsichtsrat Francisco Javier Garcia potenzielle Interessenten wissen.

Ein weiterer Kandidat ist Nicolás Gaitán. Für PSG könnte jedoch zum Problem werden, dass der Argentinier seinen Vertrag bei Benfica Lissabon erst kürzlich bis 2018 verlängert hat. Für 35 Millionen Euro könnten die Hauptstädter den dribbelstarken Linksaußen aus seinem Vertrag herauskaufen, heißt es. Auch an Paul-George Ntep von Stade Rennes und Yacine Brahimi vom FC Porto soll Interesse bestehen.

Zentrales Mittelfeld große Baustelle

Eine weitere Baustelle des Serienmeisters ist das zentrale Mittelfeld. Nach Informationen der ‚Gazzetta dello Sport‘ hat Thiago Motta den Verantwortlichen mitgeteilt, dass er den Verein gerne im Winter verlassen würde. Nach einigen schwachen Leistungen aufgrund einer Verletzung zu Saisonbeginn soll er intern nicht die Unterstützung erhalten haben, die er sich erhoffte.

Ehrlich gesagt gab es nie ein Problem. Der Spieler ist total gelassen“, versichert sein Berater Alessandro Canovi im Gespräch mit FussballTransfers. Er fügte jedoch an: „Thiago ist nicht irgendein Spieler, er ist ein Champion. Also ist es normal, dass andere Vereine ihn beobachten.“

Derweil wird bereits über mögliche Nachfolger debattiert. Demnach soll Sami Khedira ein heißer Kandidat für die zentrale Mittelfeldpostion sein. Der Weltmeister kommt bei Real Madrid nicht mehr zum Zug und stand in dieser Saison erst 251 Minuten auf dem Grün.

Ganz nebenbei sind die Hauptstädter gerade dabei, einen Spielertausch einzufädeln. Nach Informationen der ‚Daily Mail‘ soll Moussa Sissoko an die Seine gelockt werden, im Gegenzug könnte Yohan Cabaye, der schon einmal bei den ‚Magpies‘ unter Vertrag stand, an alte Wirkungsstätte zurückkehren.