Paris St. Germain muss nach vier Meistertiteln in Serie in diesem Jahr womöglich wieder einmal einem anderen Klub den Vortritt lassen. An der Tabellenspitze steht das Überraschungsteam der AS Monaco. Dass Nasser Al-Khelaifi über diesen Zustand nicht sonderlich glücklich ist, dürfte bekannt sein. Der PSG-Präsident will daher im Sommer wieder Geld in die Hand nehmen, um sein Team mit Topspielern zu verstärken.

Neben Mesut Özil hat es Paris St. Germain auch auf Monacos Wunderkind Kylian Mbappé abgesehen. Wie die Zeitung ‚Le Parisien‘ berichtet, stellt der Hauptstadtklub den Monegassen eine Ablöse von 80 bis 90 Millionen Euro in Aussicht. Erfolgsversprechend klingt diese Summe aber eher nicht.

Schon im Winter hatte Manchester United sein Glück versucht. Die Red Devils scheiterten angeblich mit einer Offerte über 110 Millionen. Anzunehmen also, dass die Monegassen ihren Publikumsliebling im Sommer nicht für eine geringere Ablöse ziehen lassen würden. Vater Wilfried ist sicher: „Bei 150 Millionen Euro wird Monaco schwach.“ Doch wer kommt neben den englischen Schwergewichten für eine solche Summe infrage?

Wen schnappt sich Real?

Real Madrid hat Interesse. Und von Präsident Florentino Pérez wird erwartet, dass er in diesem Sommer mal wieder richtig einen raushaut auf dem Transfermarkt. Sollten Eden Hazard, Marco Verratti oder Antoine Griezmann für die Königlichen nicht zu haben sein, könnte Mbappé in den Fokus rücken. Der Youngster sagte allerdings zuletzt: „Real Madrid ist ein sehr großer Klub, aber ich denke, ich muss noch eine Menge lernen. Zu Real wechselt man, wenn man schon erwachsen und auf seinem Leistungszenit angekommen ist. Und ich denke nicht, dass ich diesen Zenit schon erreicht habe.“

Auch aus der Bundesliga gibt es Interesse an Mbappé. Der FC Bayern hat sich erkundigt und Borussia Dortmund musste sich erst kürzlich in der Königsklasse schmerzvoll ein Bild von den Qualitäten des Angreifers machen. In Anbetracht der genannten Zahlen dürften die Vertreter aus Deutschland aber wohl aus dem Rennen sein.