Nasser Al-Khelaïfi stört sich daran, dass Real Madrid versucht, Neymar von Paris St. Germain zu den Königlichen zu lotsen. Im Interview mit der ‚Marca‘ sagt der Präsident des französischen Meisters: „Es ist ein bisschen frustrierend, denn es ist nicht fair, dass andere Klubs mit unseren Spielern sprechen. Wir respektieren Real Madrid und Präsident Florentino Pérez, aber ich glaube, dass es wichtig ist, nicht hinter den Kulissen zu arbeiten. Sich gegenseitig das Leben schwer zu machen, ist nicht die Arbeitsweise von PSG und das erwarte ich auch von anderen Klubs.

Streit mit La Liga-Boss

Unterdessen nutzt Al-Khelaïfi auch die Gelegenheit, seinen Streit mit Javier Tebas fortzuführen. Nach Verbalattacken des La Liga-Präsidenten in Richtung des französischen Meisters hat der katarische Geschäftsmann nun seinerseits nachgelegt. Er sehe keine Verfehlungen seines Klubs im Rahmen des Financial Fairplay und wirft Tebas vor, hintenrum Unwahrheiten zu verbreiten.

Ich habe nie hinter seinem Rücken über Tebas gesprochen, aber er schon“, sagt der PSG-Präsident, „er attackiert die ganze Welt, Juventus Turin, Inter Mailand, PSG. Er soll sich um seine eigenen Angelegenheiten kümmern und uns in Ruhe arbeiten lassen.“ Um sich gegenüber dem Financial Fairplay abzusichern, verkaufte der Klub im Sommer Spieler für insgesamt gut 100 Millionen Euro. Damit wähnt sich Al-Khelaïfi auf der sicheren Seite.