Olympique Lyon kämpft mit Haut und Haaren um Ausnahmetalent Willem Geubbels. Auf Avancen von der AS Monaco reagierte der Serienmeister der 2000er Jahre mit einer offiziellen Mitteilung, dass Monaco die Transferregeln missachtet habe.

Monaco seinerseits veröffentlichte am heutigen Freitag eine Erklärung, in dem der Champions League-Halbfinalist deutlich macht, rechtmäßig gehandelt zu haben. „Wir bestätigen das Interesse an Willem Geubbels und haben unser Interesse direkt und transparent bei Olympique Lyon hinterlegt. Während sich viele Talente dazu entscheiden, die französische Liga zu verlassen, denken wir, dass es wichtig ist, Jugendnationalspieler trotz des Interesses von Topklubs aus dem Ausland in der Ligue 1 zu halten.“

Letzteres ist vor allem eine Anspielung darauf, dass in Frankreich berichtet wird, Lyon wolle Geubbels lieber zu RB Leipzig als innerhalb der Liga verkaufen.

Dabei war die Akte Geubbels offenbar nur der Auslöser einer längeren Fehde zwischen den beiden Klubs. Vergangenen Sommer hatte Monaco Rachid Ghezzal (25) und Jordy Gaspar (20) ablösefrei verpflichtet. In beiden Fällen wäscht die ASM ihre Hände in Unschuld. Man habe sich „an die Regeln gehalten“.