Mino Raiola winkt mal wieder eine satte Provision. Denn wie die ‚L’Équipe‘ berichtet, würde Paris St. Germain dessen Klienten Marco Verratti im Sommer ziehen lassen, wenn die Ablöse stimmt. Legt ein Interessent 100 Millionen Euro oder mehr auf den Tisch, darf Verratti gehen.

Im vergangenen Sommer hätte PSG diese Summe wohl locker einstreichen können. Allen voran der FC Barcelona bemühte sich eifrig um einen Transfer. Die Franzosen blockten jegliche Anfrage aber vehement ab und erklärten den Italiener für unverkäuflich. Verratti selbst hätte nur allzu gerne im Camp Nou angeheuert.

Einen erneuten Vorstoß der Katalanen im Sommer wird es aber nicht geben. Die Planstelle im Barça-Mittelfeld wird spätestens im Januar 2019 mit dem Brasilianer Arthur besetzt. Welche Optionen bleiben Verratti also noch?

Kein Selbstläufer

Klubs aus der Premier League würden wohl nicht zögern, das Gehalt des 25-Jährigen in Höhe von sieben Millionen Euro zu übernehmen. Verratti selbst ließ in der Vergangenheit aber durchblicken, dass ihn England nicht unbedingt reizt. Bleiben Spanien, Italien und Deutschland. Klubs aus der Bundesliga und der Serie A dürften allerdings Probleme mit der Ablöse haben. Real Madrid dagegen hat in der Vergangenheit schon einmal angeklopft.

FT-Meinung: Raiolas Aufgabe, einen passenden neuen Klub zu finden, ist kein Selbstläufer. Seine Prämie im zweistelligen Millionenbereich muss sich der Berater dieses Mal hart erarbeiten.