Zvjezdan Misimovic treibt seinen Abschied vom VfL Wolfsburg immer weiter voran. Jüngst ließ der Bosnier seinen Berater Fali Ramadani mit VfL-Manager Dieter Hoeneß sprechen, um Hoeneß von einem Verkauf zu überzeugen. Zuvor machte der Edeltechniker deutlich, noch einmal das Abenteuer im Ausland suchen zu wollen: „Ich bin jetzt 28, das ist das richtige Alter für etwas Neues. Es ist vielleicht meine letzte Chance, nochmal im Ausland zu spielen. Und einiges hat mich auch nachdenklich gemacht.“
Schon lange zeigt Atletico Madrid gesteigertes Interesse an dem VfL-Spielmacher. Nun scheint sich der Flirt zu konkretisieren. Wie die spanische Sportzeitung ‚as’ berichtet, haben bereits Gespräche zwischen Ramdani, Misimovic und den Madrilenen stattgefunden. In diesen Gesprächen soll Misimovic signalisiert haben, sich einen Transfer sehr gut vorstellen zu können. „Ich wäre sehr glücklich über einen Wechsel zu Atletico“, wird Misimovic von der Zeitung zitiert.
Bei Atlético gilt Misimovic als erste Alternative zu dem Portugiesen Tiago. Der 29-Jährige war in der vergangenen Rückrunde von Juventus Turin ausgeliehen, überzeugte und soll nun fest verpflichtet werden. Mit Juve hat man sich bereits über eine Ablöse von 5,5 Millionen Euro geeinigt. Mit dem Spieler konnte man sich bislang jedoch nicht auf ein Gehalt verständigen.
Als günstigere Lösung kann Misimovic jedoch nicht gelten. Zwölf Millionen Euro fordern die Wolfsburger für ihren Spielmacher. Dies bezeichnete der Bosnier zuletzt als eine „utopische“ Summe. Laut ‚as’ hält man auf Seiten des Spielers einen Betrag von rund acht Millionen für realistisch.
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Stephan Kläsener
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