Hannover 96 wäre im Sommer fast einem Hochstapler aufgesessen. Nach Informationen der ‚Bild‘ wurde den Roten durch einen Berater ein angebliches Supertalent angeboten. Der Spieler sei „besser als Weltmeister Kylian Mbappé, ablösefrei und er will zu 96. Hannover müsse sich aber innerhalb von zwölf Stunden entscheiden.“ Sportdirektor Jan Schlaudraff prüfte den Fall „und dann habe ich abgelehnt“. Das angebliche Talent entpuppte sich als Mogelpackung.

Offenbar kein Einzelfall. Laut der Boulevardzeitung landen täglich zwischen 15 und 20 Dossiers auf Schlaudraffs Schreibtisch, in der Hochphase der Transferperiode sogar bis zu 50. Die allermeisten Bewerbungen halten jedoch nicht, was sie versprechen. Ohnehin hat Klubchef Martin Kind die Devise ausgegeben, dass jeder Spieler „live angeschaut und persönlich getroffen werden muss“.