In das Wechseltheater um Lucas Alario hat sich mittlerweile die FIFA eingeschaltet. Wie ein im Internet aufgetauchtes Fax belegt, hat der Fußballweltverband dem argentinischen Verband AFA eine Frist bis zum 19. September gesetzt. Sollte der Verband bis dahin weiter die Spielgenehmigung für den früheren Stürmer von River Plate verweigern, muss er genau begründen, warum.

Beim Kauf des Angreifers machte Bayer Leverkusen von einer Ausstiegsklausel Gebrauch. Die Argentinier versuchen aber dennoch alles, den Wechsel zu blockieren. Durch die Hilfe der FIFA wird sich aller Voraussicht nach der Fall nun klären, die beiden kommenden Bundesligapartien gegen den SC Freiburg und Hertha BSC wird der 24-Jährige aber wohl dennoch verpassen. „Wir können uns nur gedulden“, appelliert Bayer-Sportdirektor Rudi Völler gegenüber der ‚Bild‘, „denn der bürokratische Weg ist eingeschlagen.